Über die Liebe zur Musik…

Kosmonaut müsste
man sein… Kosmonaut Festival 2017

Vor 3 Monaten gepostet,von Yase

In diesem Jahr veranstalteten Kraftklub, Landstreicher Booking und splash! Entertainment zum fünften Mal das Kosmonaut Festival. Einige Dinge haben sich im Laufe der Zeit verändert, vieles wurde aber beibehalten. Das Kosmonaut ist gewachsen, größer geworden, hat viele neue Freunde gefunden und ist sich in seinen ersten fünf Jahren stets treu geblieben. 

 

Aber damit nicht genug. Was das Kosmonaut Festival besonders auszeichnet, ist der Einsatz von sehr viel Herz und Verstand. Das fühlt man nicht nur, man sieht es auch. An jeder Ecke finden sich Details an denen sich die Kosmonautinnen und Kosmonauten erfreuen können. Neben der Haupt- und Atominobühne, darf die Herzblatt-Bühne selbstverständlich nicht fehlen. Weil Liebe bekanntlich durch den Magen geht, haben die hungrigen Kosmonauten die Qual der Wahl für welche kulinarische Köstlichkeit sie sich zwischen all den Angeboten entscheiden wollen. Fernab von Fressbuden und den Bühnen messen sich beim Kosmonauten Minigolf die Golftalente von Morgen oder lauschen dem Treiben des Creepy Comedy Club um Oliver Polak, der Stand-Up Comedy vom feinsten präsentiert.

 

15.000 Gäste waren zum Festivalgeburtstag geladen. Zwei Tage lang großes, kleines Jubiläum, bei dem sich auch Namen wie Bilderbuch, AnnenMayKantereit, Editors, MoTrip, OK Kid, Mine und viele weitere die Klinkenstecker in die Hand gaben und gratulierten.

 

 

Ja, Kosmonaut müsste man sein…

Dann würde man trotz der steifen Briese, die man sonst eher aus nördlicheren Gefilden kennt, die neue Kurzzeit-Wahlheimat auf dem Campingplatz beziehen, während man sich über immer-krumme Heringe ärgert und spätestens dann das erste Bierchen zischt. Dann wäre es vom Zeltplatz gar nicht weit zum See und zu seiner Lieblingsband. Man schlendert auf dem Weg dorthin gemütlich an der Flunkyball-Arena vorbei, in der sportliche Höchstleistungen vollbracht werden. Man gelobt Besserung im Bezug auf die eigene Motivation in puncto Sportlichkeit und bleibt bei Trinkgenuss mit weniger Bewegungsaufwand – feuert aber immer fleißig an! Spätestens am Eingang nimmt das Kosmonaut einen wohlig in den Arm. Wie ein alter Freund, den man lange nicht gesehen hat. Man hat sich viel zu erzählen und der Gastgeber tischt reichlich auf – nicht nur musikalisch.

Wir sind uns jedenfalls einig:
Kosmonaut müsste man sein… am Besten mehrfach im Jahr.

 

Und während die Anwesenden allesamt unterschiedliche Lieblingsmomente sammelten und wahlweise den Editors lauschten oder sich von Deichkind federn ließen, zu Bilderbuch tanzten und sich von dem geheimen Headliner überraschen ließen, konnten sich die Veranstalter einmal mehr zufrieden auf die Schultern klopfen. Ein gelungener Geburtstag neigt sich in den frühen Morgenstunden des Sonntags dem Ende. Als geheimer Headliner gaben sich übrigens Die Beginner die Ehre, die das gesamte Line Up abrundeten.

 

 

Ein Highlight dürfte für den Ein oder Anderen jedoch fernab der Hauptbühne stattgefunden haben. Die Gastgeber Kraftklub ließen es sich nicht nehmen ihren aktuellen Albentitel wörtlich zu nehmen. „Keine Nacht für Niemand“ lautete das Motto mit dem sie den Campingplatz am Samstagmorgen
um 7.30 Uhr mit einem spontanen LKW-Konzert beschallten.

 
Auch wenn es sehr nach Floskeln klingt, die man zu einem solchen Anlass gerne auspackt: Liebes Kosmonaut Festival, ganz ehrlich und aufrichtig: Bleib wie du bist und empfange deine KosmonautInnen auch in den nächsten Jahren mit deiner herzlichen Umarmung.