Über die Liebe zur Musik…

„Wir wollen die
Welt damit erobern.“ – Abramowicz im Gespräch.

Vor 2 Jahren gepostet,von Eileen

Im kalten Dezember trafen wir uns mit den Jungs von Abramowicz vor ihrem Konzert in der ausverkauften Astra Stube. Das Gespräch führten wir vor einem Kiosk gegenüber und bekamen dabei auch noch ein Bier von ihnen spendiert. Wir öffnen also unsere Biere mit einem Feuerzeug, so wie echte Profis das machen. Und Prost.

abramowicz

LT: Ihr habt ja beim Reeperbahn Festival auf der Astra-Bühne gespielt, heute seid ihr in der Astra Stube. Was ist euer Lieblingsbier? (Wir trinken gerade Jever)

 
Sören: Guter Übergang!

Nils: Da gibt es aber auf jeden Fall Zwistigkeiten in der Band. Also es gibt nicht ein Lieblingsbier. Jeder präferiert eine Sorte.

Niki: Generell ist es aber so, wenn wir jetzt irgendwo außerhalb spielen, in einer fremden Stadt, dann haben wir eigentlich immer am liebsten lokales Bier. Da lassen wir uns überaschen und denken ‚ok, was haben denn eure Brauereien hier zu bieten‘. Und das wollen wir dann explizit auch gerne den ganzen Abend über trinken.

Sören: Also ich würde auch sagen, dass wir keine Bier-Kenner sind, aber Bier-Möger. Deswegen probieren wir immer alles. Aber ich trinke am liebsten schon so ein bisschen herber. Also das was wir hier gerade stehen haben, find ich ganz gut.

Nils: Ich nicht, ich trinke nicht so herb.

Sören: Nee Nils ist eher der Becks-Trinker.

Nils: Keine Marken nennen!

Sören: Ja, Mist. Wollte ich eigentlich auch nicht.

 
LT: Mit wem würdet ihr denn gerne mal ein Bier trinken?

 
Niki: Also ich hab ganz gute Leute, mit denen ich ab und zu mal Bier trinke, aber das meinst du ja jetzt nicht.

Nils: Ich würde gerne mal mit Lemmy von Motörhead ein Bier trinken. Der trinkt zwar gar kein Bier, aber ich würde dann eins trinken und er was auch immer. Aber ich glaube der hat auf jeden Fall geile Geschichten zu erzählen. Und so lange es diesen Menschen noch gibt… Ich glaube das ist ein sehr interessanter Mensch, könnte ich mir vorstellen. Das wäre so mein Ding. Jetzt sagt ihr bestimmt irgendwas super intellektuelles.

Sören: Nö! Ich würde gerne mit dem Nächsten hier um die Ecke ein Bier trinken gehen und fragen was er so macht. Da weißt du wenigstens nicht was dabei rumkommt.

Niki: Also ich trinke eigentlich am liebsten mit Nils hier neben mir. (alle Lachen)

Sören: Ich trinke auch sehr gerne mit Nils Bier.

Nils: Deswegen mögen wir uns auch alle so gerne, weil wir alle zusammen so unheimlich gut Bier trinken können. Also nicht nur gerne tun, sondern wir sehen auch unglaublich gut dabei aus.

Sören: Und tatsächlich ist glaube der Hashtag #nilswarkentintrinktbier inzwischen größer als die Band.

Nils: Ja, der ist wirklich richtig viral gegangen.

Alle: Prost!

 
LT: Ihr seid ja jetzt auch bei den Astra Stube-Soli-Wochen dabei. Wie kam es dazu, was haltet ihr davon und würdet ihr auch selber Mitglieder werden bzw. seid ihr es schon?

 
Sören: Also grundsätzlich finden wir das ist ne super Sache. Sonst würden wir es glaube ich auch nicht spielen. Daniel Höötmann hat uns einfach gefragt, man kennt sich halt so ein Stück weit aus der Hamburger Musikszene und wir haben  nicht lange gezögert und sofort eingeschlagen, weil wir generell finden, dass gerade kleine Clubs super unterstützenswert sind. Wir haben selber vor 2 1/2 Jahren das erste Mal in der Astra Stube gespielt. Das war eine super Nummer für uns. Und ohne solche Läden hast du es glaub ich auch ganz schnell schwer neue Band zu entdecken und von daher ganz ganz wichtig und super unterstützenswert und das machen wir sehr gerne.

Niki: Genau, dieses Sprungbrett für uns. Wir haben geprobt, waren drei Typen, oder damals noch vier und dann hast du natürlich nicht so viele Bühnen zur Auswahl auf denen du dich mal ausprobieren kannst und für uns war das hier in der Astra Stube vor 2 1/2 Jahren tatsächlich einer der ersten Auftritte, die wir professionell machen konnten. Und ohne so ne Läden gäbe es halt keine kleinen Bands, die irgendwie rauskommen können.

Sören: Ohne solche Läden gäb es wahrscheinlich auch keine größeren Bands, weil jeder irgendwo mal anfängt.

LT: In Hamburg gibt es ja auch nicht so viele Läden in der Größe.

Sören: Genau, deswegen umso unterstützenswerter.

Nils: Ja da könnte man jetzt über die Hamburger Politik motzen, die halt 6 Mio. Euro für Olympia-Plakate ausgibt und da ein großes PR-Ding aufmacht, aber für Läden wie die Astra Stube ist keine Kohle da und die müssen einen Verein gründen und Soli-Konzerte geben usw., um überhaupt existieren zu können und da würde ich einfach mal die Frage stellen inwieweit die Hamburger Politik selber Kultur einschätzt. Natürlich ist es auch ok irgendwie für was „Höherwertiges“, in Anführungszeichen, Geld auszugeben, aber ich hab das Gefühl, dass bei den Kleinen immer nur abgespart wird und dadurch immer mehr Clubs in ihrer Existenz gefährdet sind. Und das kann es halt nicht sein.
 
LT: Was sind eure Erwartungen an heute Abend?
 
Sören: Ich glaube wir können uns ein bisschen aus dem Fenster lehnen, wenn wir sagen es wird bestimmt voll. Das ist schon mal eine großartige Sache.

LT: Vor allem mit ’nem Vorprogramm wie dem Hamburger Kneipenchor mit 20 Leuten (Gelächter).

Sören: Genau, da waren wir natürlich ganz schlau. Und dann entwickelt so ein Konzert immer Eigendynamik. Und wenn die für uns positiv verläuft, freuen wir uns sehr. Wenn nicht, fangen wir an zu heulen und hauen ab. Nein, natürlich nicht. Ich glaube es wird ein großartiger Abend. Ich hoffe die Leute haben Spaß, wir haben eigentlich auf der Bühne immer Spaß und von daher.

Nils: Es sind auf jeden Fall die besten Voraussetzungen: Es ist Freitagabend, irgendwo in Hamburg, wir spielen in der Astra Stube – kann nichts schief gehen.
 
LT: Bezüglich morgen: Was sind eure besten Anti-Kater Tricks?
 
Sören: Also ich  füge meinem Körper immer die ganz normalen Dinge zu, die ich ihm sonst auch zufügen würde, weil ich glaube dass du ihn quasi so ein bisschen austricksen kannst, indem du einfach so tust, als ob alles in Ordnung wäre. Deshalb trinke ich ganz normal Kaffee und rauche Zigaretten obwohl es mir schlecht geht. Und irgendwann dreht sich das dann wieder um und dann ist alles gut.

Niki: Der Magen oder was?

Sören: Ja das würde passieren, wenn ich ihm seinen Spielraum lasse, seinen Kater auszuleben. Da muss man dann ganz schnell einen Riegel vorschieben.

Niki: Ja also ich bestelle mir immer ganz viel Sushi und dann geht es mir meistens sehr gut. Dann guck ich ein bisschen Filme und dann gehe ich abends wieder los (alle lachen).

Nils: Ich gehe abends nicht wieder los, sondern geh gleich wieder los. Guck mir Fußball an, trink da 2-3 Bier und dann ist das wieder alles im Lot. Und das jeden Tag (alle lachen). Nein natürlich nicht, falls Mama mitliest. Kater kommt, Kater geht.

Sören: Kater kommt, Kater geht – Bier bleibt.

Nils: Spaß bleibt.

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LT: Wart ihr denn schon mal so betrunken auf der Bühne, dass ihr richtig verkackt habt?
 
Sören: Ne! (lacht)

Nils: Doch! Muss man auch mal zugeben. Man muss auch mal zu seinen Fehlern stehen.

Sören: Ja das stimmt. Aber man muss dazu sagen, wir sollten eigentlich, laut Plan, um 22 Uhr auf der Bühne stehen. Das war auf so einem Festival und das ging alles kreuz und quer und wir waren wirklich, kein Scherz, erst um 2 Uhr nachts letztlich auf der Bühne. Und nachdem wir zwei Stunden Verzögerung hatten dachten wir, ok, das was wir normalerweise nach der Show trinken, trinken wir jetzt einfach mal davor. Das ist  tatsächlich nicht gut ausgegangen, aber ja da hatten wir auch selber Schuld. Das passiert auch heutzutage nicht mehr.

Nils: Man muss die Erfahrung glaube ich auch einmal machen, weil das Ding ist halt,  Alkohol verführt ja auch dazu, dass man denkt man sei der coolste Typ überhaupt und gerade als Schlagzeuger, kann ja jetzt nur von mir sprechen, denkt man so man hätte jetzt hier voll den Beat usw., dabei spielt man einfach was komplett anderes als der Rest der Band. Das ist in einem Zusammenhang wo man so ein Konzert spielt, natürlich nicht so angebracht.

Sören: Vielleicht so ein bisschen wie bei einem pupertären Kind. Das muss auch die Grenzen ausloten und wir mussten das an diesem Abend einfach mal machen und haben es auch geschafft.
 
LT: Für uns seid ihr ja so eine Mischung aus Hot Water Music und Gaslight Anthem. Wie beschreibt ihr eure Musik selber?
 
Nils: Ich finde das ist immer super schwer sich selber ein Namen für das Produkt was man irgendwie rausbringt zu geben. Natürlich hat man immer Einflüsse, die in dem Fall auch stimmen mögen. Aber ich finde es immer schwierig in eine Schublade reingesteckt zu werden. Man hat seine Vorbilder auf jeden Fall und das packen wir bei uns in der Band alles zusammen und das ist halt das Produkt, was dabei raus kommt. Und wir hören nicht nur den ganzen Tag Gaslight Anthem und Bruce Springsteen. Wir hören auch gerne mal Haftbefehl.

Sören: Wir können aber nicht so gut rappen.

Nils: Das ist aber das was dabei rauskommt. Und wenn das Leute an Bands erinnert, die super cool sind wie Hot Water Music oder Gaslight Anthem, freut uns das natürlich.

Niki: Man hat den Sound sicher nicht geplant. Es gibt bestimmt auch Bands, die das so machen und sich irgendwie von vornherein eine Nische suchen wollten. Das war bei uns nicht so. Wir standen da und dann kam halt irgendwie was bei raus. Natürlich beeinflusst durch Musik, die wir selber hören. Aber es gibt Schlimmeres als mit diesen Bands verglichen zu werden. Von daher kann man das gerne machen. Es gibt den Leuten natürlich auch immer ein Anhaltspunkt, ob sie jetzt auf das Konzert gehen sollten oder nicht. Gerade wenn man den Namen zwar mal gehört hat, aber nicht weiß, was die eigentlich für Mukke machen. Dann hat man da ein paar Namen, da weiß man schon mal Bescheid worauf man sich einlässt. Ich denke für Leute, die auf Konzerte gehen, ist das sicherlich eine sinnvolle Sache.
 
LT: Eure erste EP wurde ja sehr positiv aufgenommen. Seid ihr jetzt etwas unter Druck in Bezug auf die kommenden Tonträger oder ist euch das egal?
 
Sören: Ich glaube es ist schon immer so: Bevor du das erste Release rausbringst, hast du quasi unendlich Zeit und wenn du dann mal was rausgebracht hast, dann geht es los. Heutzutage gibt es ja leider so ein komischen Rhythmus in der Musikindustrie, dass du im Prinzip jedes Jahr etwas veröffentlichen musst, ansonsten bist du ganz schnell wieder weg von Fenster. Sich dem zu widersetzen ist auf jeden Fall nicht einfach und von daher gibt es bestimmt auch so einen gewissen Druck. Unterm Strich ist es aber so, dass wir selber super gerne Musik machen und neue Songs schreiben. Von daher haben wir auch Spaß daran wieder etwas zu veröffentlichen, was wir auch bald tun werden. So viel dazu.
 
LT: Aber ihr wollt kein Album veröffentlichen, oder?
 
Sören: Wer weiß?

Niki: Weiß man noch nicht so genau, was das alles wird. Man kann halt sagen, dass noch nicht alles spruchreif ist. Ich bin aber trotzdem der Meinung, dass wir locker an das alte Neveau anschließen können. Sonst würde ich es ja nicht rausbringen. Also man muss sich der Sache ja sicher sein. Ich hab jetzt keine zittrigen Knie, wenn ich mir unsere neuen Aufnahmen anhöre, weil das Ding ist: ich mach die Mukke, weil sie mir selber auch gefällt.

Sören: Man muss auch dazu sagen, die Songs, die auf der ersten EP gelandet sind, sind schon zwei Jahre alt und seitdem ist auch einiges passiert. von daher haben wir auch ein paar Songs, die wir gerne noch veröffentlichen wollen.
 
LT: Habt ihr denn auch vor in naher Zukunft eine Art Headline-Tour zu spielen?
 
Sören: Ja! (alle Lachen)

Nils: Ja natürlich, definitiv. Fei Facebook kann man das alles nachverfolgen wann wir eine Headline Tour spielen. Das Ding ist, man muss ja erst eine kleine Basis aufbauen von Leuten und da machen wir mit unserer Booking Agentur Sparta gerade alles richtig, glaube ich. Da sind wir auf jeden Fall supergut aufgehoben. Die machen für uns ’nen cooles Booking, um uns dementsprechend zu präsentieren und dann wird auch in nächster Zeit mal eine Headline Tour im Raum stehen.
 
LT: Bereut ihr irgendwas, was ihr als Band jemals getan habt?
 
Sören: Nö, würde ich nicht sagen. Ich glaube das ist auch von Bruce Springsteen: „No retreat, no surrender.“ Das spielt ja alles in die Mukke rein. Nee, aber das ist tatsächlich so, dass man ganz viele Erfahrungen macht, die einen weiterbringen. So seien sie positiver oder negativer Art. Manchmal wärst du froh, wenn dir das nicht widerfahren wäre, aber unterm Strich nimmst du das dann halt mit und guckst was du daraus machst. Wir haben bestimmt auch schon ein paar Shows gespielt, die schlecht besucht waren. Also richtig schlecht besucht. Aber wenn du dann diese sechs Leute dazu bewegst sich weiter mit dir zu beschäftigen. Sei es, dass sie eine CD mitnehmen, oder ihnen einfach nur ein schöner Abend beschert wurde, dann ist das auch wieder eine Erfahrung, die super ist.

Niki: Und man muss ja vielleicht auch anmerken, dass uns ja noch nie irgendwas richtig schlimmes passiert ist. Also man hört manchmal Horror-Stories. ‚Scheiße, unser Van wurde in der Nacht geknackt.‘, ‚Scheiße, unsere Gitarren sind weg, unsere Verstärker wurden geklaut‘. Oder man bleibt irgendwo auf der Straße liegen und steht im Stau nach München von Hamburg aus und dann kommt man vier Stunden zu spät. Sowas hatten wir noch nie.

LT: Ach, irgendwann kommt das bestimmt noch.

Niki: Selbst wenn, hab ich auch immer das Gefühl, dass es immer irgendwie hin haut. Also man kann sich schon auf die Leute verlassen. Irgendwie klappt es immer, weil man einfach so viele Leute um sich herum hat, die einen weiterbringen und die einem einfach helfen. Und von daher denke ich nicht, dass wir irgendwas falsch gemacht hätten. Wir haben richtig coole Leute kennen gelernt in der Zeit und wir haben mit diesen Leuten noch nie eine richtig schlimme Erfahrung gehabt. Wir sind sogar total überrascht und überwältigt, dass das alles so gut klappt.
 
LT: Apropos coole Leute: Wie seid ihr denn an den lieben Onkel Mirko (Uncle M) geraten?
 
Nils: Der liebe Onkel Mirko ist an uns geraten.

Sören: Wir haben eine Show gespielt im wunderschönen Greven im Kesselhaus. Da gab es glaube ich 20 Besucher. Man muss dazu aber auch sagen, dass es in diesem Dorf nur 200 Einwohner gab, also 1/10 des Dorfes war da. 15 Leute haben das organisiert (Gelächter). Aber einer der Besucher war tatsächlich der liebe Onkel Mirko, der hat uns dann angesprochen und jetzt geht das weiter.
 
LT: Wollt ihr denn irgendwann mit der Musik Geld verdienen, oder denkt ihr darüber nicht nach?
 
 
Nils: Wir wollen die Welt damit erobern.

Sören: Ich glaube es geht nicht darum Geld zu verdienen. Das ist immer so ein bisschen plakativ. Wir haben auf jeden Fall super Lust auf der Straße zu sein, Konzerte zu spielen, Platten zu machen und wenn wir davon in sofern leben können, dass wir uns von Konzert zu Konzert hangeln können, und nicht umbedingt unsere tägliche Arbeit, die das dann ja irgendwo wäre, nachgehen müssen im klassischen Sinne, dann hätten wir alle kein Problem damit.
 
LT: Wir nähern uns ja in großen Schritten dem Jahresende, was sind denn musikalischen Highlights des Jahres gewesen?
 
Nils: Von anderen Bands? (Gelächter)

Sören: Niki hört nur Queens of the Stone Age und Strokes.Die haben ja lange nichts mehr rausgebracht. Jetzt steht er auf Mantar.

Niki: Das stimmt doch gar nicht Leute.

Nils: Für mich war auf jeden Fall das Haftbefehl Album..

LT: Das war letzes Jahr!

Nils: Ach scheiße, ja gut dann was anderes. Boah, es gibt so viele krasse Bands, die halt richtig krassen Scheiß rausbringen. und da jetzt irgendwie so ein Highlight zu sagen, finde ich echt schwer, weil ich halt super viel Musik höre. Gerade letztes Jahr sind so viele unglaublich gute Platten rausgekommen, die aber teilweise auch völlig unterbewertet wurden bzw. nicht die Aufmerksamkeit bekommen haben, die sie eigentlich bekommen sollten. Ohne jetzt hier was zu nennen, weil mir gerade nichts einfällt. (zu Niki) Hast du vielleicht eine Idee?

Niki: Ich habe mich über das neue Libertines Album tatsächlich sehr doll gefreut, weil das immer eine Band war, die ich super cool fand. Ich fand es einfach geil, dass die nochmal ein Album herausgebracht haben, was mich überzeugt hat.

Sören: Ich weiß nicht ob das Debut von Catfish & The Bottleman dieses Jahr herausgekommen ist? Das finde ich ist eine super Platte und Nils und ich hatten nochmal das Glück die so ein bisschen persönlich kennenzulernen. Und das sind super nette Typen und mich freut dass sie es so weit gebracht haben, wie sie jetzt unterwegs sind.
 
LT: Letzte Frage, was packt ihr auf euer Lieblingstape?
 
Sören: Ok, auf jeden Fall ganz viel von Bruce Springsteen.

Nils: Und ganz viel von Gaslight Anthem und Hot Water Music würde ich noch als Hidden Track dazu nehmen (alle lachen).
Also bei mir wäre auf jeden Fall „Lass die Affen ausm Zoo“ von Haftbefehl drauf. Finde ich mega geil.

Sören: Darauf hast du doch jetzt auch schon ganz schön versteift oder?

Niki: Für mich auf jeden Fall ganz viele Songs von Kasabian.

Nils: The War on Drugs. Auch geiles Album, für die Frage davor!

LT: Nee, war 2014.

Nils: Nein! Scheiße!
Und dann  würde ich auf jeden Fall auch Toto drauf packen – mega geil.

Sören: Ich würde tatsächlich auch Johnny Walker von Westernhagen rauf machen.

Nils: Aber nur die Live-Version.

Sören: Ja, aber auch die Live-Version von „Sexy“.

Nils: Das hätte kein Ende das Ding.

Niki: Ein HipHop Track fehlt noch, aber welcher?

Sören: Was ist denn Haftbefehl?

Nils: Haftbefehl ist Gangster-Rap.

Niki: Vielleicht noch irgendwie so was smootheres.

Sören: Joah, ich kenn mich nicht aus. 50 Cent.
Alles Gangster-Rap. Ganz viel. Und ein bisschen Punk.

Nils: The Clash. Das ist ein Fass ohne Boden. Wenn man da einmal mit anfängt, dann wird das immer länger das Tape.

Sören: Vor allen Dingen wirst du dann wieder festgenagelt auf zwei Bands.

Nils: Genau! Und dann heißt es nachher wieder…

Sören: Die Jungs hören nur Queens of the Stone Age und Strokes. (Alle Lachen).

Nils: Ich würde auf jeden fall auch einen Song von Abramowicz drauf packen.

Sören: Welchen denn?

Nils: Ist ja eh alles das Gleiche. (alle lachen) Celebration Day. Ich glaube mehr hab ich dazu nicht zu sagen. Ein geiler Sampler wird das!
 
LT: Prost und vielen Dank!

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"Eigentlich wollte ich ja nicht mehr über Musik reden... "

  1. ralf riedel17. März 2016, 18:54

    coole jungs , ich hoffe doch sehr , das es sich für die band lohnt , das alles sooooo zu machen . und wenn irgendwann mal nach der show , noch jeder 5 euro mit nach hause nimmt , dann haben sie bestimmt kein schlechtes gewussen . sondern sie haben sich das ehrlich verdient . macht weiter so , geht euern weg den ihr für richtig haltet. lg von ralf (ha ho he )

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