Über die Liebe zur Musik…

Jahresrückblick
2015 – Annika

Vor 1 Jahr gepostet,von blacksoot

Jedes Jahr fällt mir die Entscheidung der für mich bedeutenden Top 10 Alben des Jahres schwerer als im Jahr davor. Nicht zuletzt, weil ich spätestens kurz vor Ende des Jahres total den Überblick über erschienene Veröffentlichungen verliere, wie verrückt eine gesamte Playlist erstelle, Vinyl übereinander, nebeneinander, hintereinander sortiere, alles nochmal in Reihenfolge durchhöre, ganz old school Albennamen auf einem Blatt Papier notiere und wieder durchstreiche,  und fehlende physische Exemplare traurig auf ein anderes Blatt Papier schreibe. Sollte ich mal eine „Dinge, die ich hasse“-Liste erstellen befindet sich wahrscheinlich unter den ersten fünf das Wort Listen.

„Alben 2015“-Playlist, ich liebe dich vom ersten bis zum letzten Song, aber hier ist nur Platz für die ersten zehn!

Alben des Jahres

  1. Turnover – Peripheral Vision
  2. Sorority Noise – Joy Departed
  3. Foxing – Dealer
  4. Woahnows – Understanding And Everything Else
  5. Pentimento – I, No Longer
  6. mewithouthYou – Pale Horses
  7. Beach Slang – Things We Do To Find People Who Feel Like Us
  8. Better Off – Milk
  9. The Wonder Years – No Closer To Heaven
  10. Ryan Adams – 1989

Mit gutem Grund habe ich die neue Turnover dieses Jahr in mehreren Jahresrückblicken auf dem obersten Platz gesehen. Insgesamt konnten sich dieses Jahr bei mir eher die emo-lastigen Alben durchsetzen. Die ein oder andere Band gehört schon etwas länger zu meinen Weggefährten, Beach Slang oder mewithoutYou hingegen habe ich erst dieses Jahr in mein Herz geschlossen. Und dann ist da noch Ryan Adams der einfach mal Taylor Swifts gesamtes Album 1989 covert als wäre es das normalste der Welt.

Konzerte des Jahres

  1. Sundials + Great Cynics + Haters – Baracke, Münster
  2. Brand New – Matrix, Bochum
  3. Beach Slang – Gleis 22, Münster
  4. Idle Class Albumrelease – Gleis 22 Münster
  5. The Menzingers + Idle Class – Ex-Haus, Trier
  6. Red City Radio(Märzshow) – Gleis 22, Münster
  7. The Hotelier @ Uncle M Fest – Skaters Palace, Münster
  8. Lemuria + Woahnows + Personal Best – Tsunami Club, Köln
  9. Rvivr – Asta-Keller, Duisburg
  10. Herrenmagazin – Skaters Palace, Münster

Früer hab ich mir Konzerte in einen Terminkalender eingetragen, heute organisiere ich mein Leben mit einem Facebookveranstaltungskalender, irgendwie traurig. Aber auch extrem praktisch, bei den unmengen an kleinen Shows die ich dieses Jahr gesehen habe! Witzigerweise ist mein Konzert des Jahres ausgerechnet das Konzert, auf dem ich kein Alkohol getrunken habe, haha. Also Kinder, man kann auch ohne Alkohol Spaß haben.! Denn spaßig war dieser Abend definitiv! Brand New befinden sich in dieser Liste weil Brand New. Und das konnte mir nicht mal dieser miese Saftladen von Matrix versauen. Auf Platz vier hingegen befindet sich ein Konzert mit mehr Alkohol und ganz viel Liebe! Für Platz fünf sind ein paar Idioten mal eben über 300 Km hin und zurück gefahren, unsere ganz persönliche“Förderschulklassenfahrt“.

Video des Jahres

In einem der letzten Jahresrückblicke habe ich es schon mal geschrieben, Musikvideos gibt’s noch! Und dieses Jahr ist ein gutes Beispiel dafür.

Persönliche Neuentdeckungen

  1. Sandlotkids
  2. Sorority Noise
  3. Muncie Girls

Ohne Frage haben sich die Sandlotkids dieses Jahr in die Herzen von uns Lieblingstapern gespielt. Umso schöner war es, dass wir sie auch auf unserem Festival im November hatten! Nachdem ich die Muncie Girls dieses Jahr live gesehen habe freue ich mich umso mehr auf ihr 2016 erscheinendes Debutalbum.

Songs des Jahres

  1. Sandlotkids – Pillows, Blankets, Misunderstandings
  2. Brand New – Mene
  3. Walk The Moon – Shut Up And Dance
  4. Great Cynics – Everyone’s A Little Bit Weird
  5. Beach Slang – Filthy Luck
  6. Sorority Noise – Your Soft Blood
  7. CHVRCHES – Leave A Trace
  8. Spraynard – Medicine
  9. Herrenmagazin – Halbes Herz
  10. Better Off – Suicide Island

Was der Terminkalender für meine bevorstehenden Konzerte gewesen ist, war Last.fm für die Übersicht meiner meist gehörten Songs eines Jahres. Aber seit diese Plattform quasi so tot ist wie Myspace, bin ich da ungefähr so häufig anwesend wie auf meinem kuriosen tumblr.-account. Auf ebenso sonderbare Art und Weise befindet sich unter meinen diesjährigen Lieblingssongs tatsächlich ein Radiohit.

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