Über die Liebe zur Musik…

Koeter
– Carribean Nights

Written by joscha, 3 Jahren ago, 0 Comments

Koeter sind zurück. Nein, sie sind jetzt erst richtig da. Vier Jahre nach der EP folgt nun das erste Album, welches von der Deutschpunk-Welt mit offenen Armen empfangen wurde.

 

Mit „Klima der Angst“ beginnt die Platte direkt mit meinem Liebling des Albums an! Auf so viele verschiedene Arten und Weisen großartig. Der Song klingt so „koeter“ (positiv gemeint). Das treibende Schlagzeug in der Strophe, die unverkennbare Stimme und alles trümmern einem den Ohrwurm in den Kopf. Da stehen alle anderen Lieder des Albums erstmal im Schatten.

Ich halte den zweiten Song auf einem Album immer für den wichtigsten, was das gesamte Empfinden der Platte angeht. Das erste Lied ist „nur“ der Appetizer, der einen in Stimmung bringt, aber das zweite sagt, wie es weiter geht. Ist Song zwei auf einem Album schwach, ist die Sicht auf den Rest erstmal getrügt. Ganz egal wie gut der Rest ist, der erste Eindruck was die Stimmung angeht macht bei mir total viel aus. Lange rede kurzer Sinn: „Die warmen Worte“ -> Geiler Song! Macht Bock auf das was folgt. Kriegt den Stempel „Song 2 Joscha approved“.

Den Song „Mono“ ich gerne mal Live sehen. Haut musikalisch teilweise echt auf die Kacke. Gefällt mir. Gefühlt besteht 90% des Textes aus „keine Sorge ich frag nicht“. Ich vermeide jetzt mal Interpretationen da ich nicht viele Vermutungen habe worum es in dem Lied geht.

 

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Nach ein paar Wochen „Carribean Nights“ steht fest, dass es musikalisch ganz großes Hörvergnügen ist. Koeter machen da weiter wo sie vor vier Jahren aufgehört haben. Der alte, vertraute Koeter-Sound wurde neuinterpretiert und gibt einem das Gefühl, dass sie nie richtig weg waren. Macht Spaß zu hören, auch wenn sich mir die Texte nicht immer gleich erschließen. Aber das kommt sicher noch.

Joscha

About joscha

1988er Jahrgang, verliebt in Schallplatten, wohne und lebe in Köln und mache irgendwas mit Medien.