Über die Liebe zur Musik…

Jahresrückblick
2014 – Ara

Vor 2 Jahren gepostet,von Ara

Schon wieder ein Jahr vorüber? Hatten wir nicht vorgestern erst den 31.12.2013? Verdammt. Irgendwie rannte das Jahr an mir vorbei und die Erinnerungen gestalten sich als mehr als schwammig. Aufgrund vieler Veränderungen in meinem Leben (Umzug nach Berlin, Beginn meiner Ausbildung) musste sich die Musik mit all ihren Facetten hinten anstellen; das machte sich vor allem bei den Neuerscheinungen des Jahres 2014 bemerkbar.

TOP ALBEN:

1) Beatsteaks – Beatsteaks
2) Apologies, I Have None – Black Everything
3) Ducking Punches – Dance Before You Sleep
4) Antilopengang – Aversion
5) Möngöl Hörde – Möngöl Hörde
6) More Than Life – Whats Left Of Me
7) Spaceman Spiff – Endlich Nichts
8) Broilers – Noir
Die Beatsteaks machten es mir zunächst nicht einfach; der erste Eindruck war nicht gerade der Beste. Aber dennoch schafften sie es, mir in kürzester Zeit zu beweisen, warum sich genau diese fünf Typen vor mehr als sieben Jahren in mein Herz gespielt haben. Songs wie „Gentleman Of The Year“ oder „Make A Wish“ möchte ich nun, am Ende des Jahres nicht mehr missen. Wesentlich einfacher hatten es in diesem Jahr die Jungs von Apologies, I Have None, die mir mit ihrer EP zu 100% aus dem Herzen gesprochen hat und die Ducking Punches, die bereits im Vorjahr großes erahnen ließen.
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MOST IMPORTANT:

The National – Trouble Will Find Me (2013)
Brand New – Deja Entendu (2001)
Frank Turner – Tape Deck Heart (2013)
Boysetsfire – The Misery Index (2006)
Apologies, I Have None – Black Everything (2014)
Viel wichtiger waren in diesem Jahr die fünf oben stehenden Alben, die ich zum größten Teil (mal wieder) viel zu spät für mich entdeckt hatte, aber nun nicht mehr missen möchte. Umso schöner war es auch, zumindest vier von fünf Künstler auch direkt live sehen zu können – wo wir auch schon bei meiner liebsten Kategorie wären:

 BESTES KONZERT:Screenshot 2015-01-01 16.32.36

1) Frank Turner, Darmstadt (Centralstation)
2) Beatsteaks, Osnabrück (Rosenhof)
3) Farin Urlaub, Frankfurt Oder (Kulturbahnhof)
4) Donots, Ibbenbüren (Scheune)
5) Tigeryouth, Berlin (Lovelite)
6) Frank Turner, Budapest (A38)
7) Captain Planet, Frankfurt a.M.  (Elfer)
8) Tim Vantol, Berlin (Comet)
9) Boysetsfire, Berlin (Lido)
10) Turbostaat, Frankfurt a.M. (Zoom)
Die Statistik sagt: 82 Konzerte in vier verschiedenen Ländern. Mal stundenlang im Zug sitzend, mal fünf Minuten mit dem Fahrrad, mal zum reinen Vergnügen, immer häufiger zum Arbeiten. Ein Konzert ist mehr, als nur die Spielzeit des Künstlers. Besonders wird es erst, wenn auch „außen rum“ alles passt. Die Frank Turner Show in Darmstadt war hier das beste Beispiel; es läutete für mich ein Wochenende voller Konzerte ein, noch bevor das Konzert losging, traf ich Leute aus England, Finnland und den Staaten, die alle nur wegen dem Konzert dort waren, die Setlist war grandios und die gemeinsamen Gespräche mit den Sleeping Souls im Anschluss unvergessen. Danke an all diejenigen, die in diesem Jahr da draußen mit mir unterwegs waren. Es waren wieder einmal Reisen, die ich nicht vergessen werde.

NEUENTDECKUNGEN:

Andrew Jackson Jihad
Annenmaykantereit
Brand New
Leif Marcussen
The National

Hierzu muss ich nicht viel sagen; The National und Brand New sollten(!) euch mittlerweile bekannt sein – ebenso die großartigen Jungs von Andrew Jackson Jihad. Mein persönlichen Highlights waren Annenmaykantereit, von denen wir im kommenden Jahr noch viel erwarten dürfen. Und Leif Marcussen? Den kann man nicht in Worte fassen, – den müsst ihr live erleben!

About Ara

Ganz egal, ob die Welt jetzt untergeht - ich will mein Tape nur noch zu Ende hören...