Über die Liebe zur Musik…

Jahresrückblick
2014 – Joscha

Vor 3 Jahren gepostet,von joscha

2014 war musikalisch ein großartiges Jahr. Leider konnte ich bei Lieblingstape nicht so viel schaffen, wie es mir lieb gewesen wäre. Aber wie sagten Pascow so schön: „Die Zeit die mir fehlt ist das Geld was ich krieg’“. Genug drum herum geredet, hier die obligatorischen Hitlisten.

Top Alben

  1. Jack White – Lazaretto
  2. KMPFSPRT – Jugend mutiert
  3. Pascow – Diene der Party
  4. Beatsteaks – Beatsteaks
  5. PUP – PUP
  6. Antemasque – Antemasque
  7. Hoodie Allen – People Keep Talking
  8. Rough Francis – Maximum Soul Power
  9. Flyktpunkt – Du hältst nur fest was bricht
  10. Lagwagon – Hang
  11. Goodtime Boys – Rain

Mit „Jugend mutiert“ fing 2014 schon mal ordentlich an und es ist schon so fest im Musikalltag verankert, dass man fast vergisst dass es dieses Jahr rausgekommen ist. Dieses Jahr hat Jack White den Vogel abgeschossen was Alben angeht. Ein musikalisches Meisterwerk und die Ultra Vinyl ist ihr Geld wert. Schade dass er als Person ein paar dumme Aussagen gemacht hat, die ihn in meinem Augen etwas unsympathisch wirken lassen. Aber jeder hat mal nen schlechten Tag. Hoodie Allen hat dafür gesorgt, dass mal wieder mehr Hip Hop in meiner Sammlung lief. Allerdings gibt es speziell bei seinem Album den Haken dass sein Release „USA only“ war. Wir Europäer mussten mit einer EP auskommen. Hat mich nicht gehindert das Album in den Staaten zu bestellen.
Außerdem gab es dieses eindeutig einen Trend für selbstbetitelte Alben…

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Top Songs

  1. KMPFSPRT – Theorie der guten Chance
  2. Jack White – Three Women
  3. Flyktpunk – Vom für und Wider
  4. Donots ft. Tim McIlray – Das Neue bleibt beim Alten
  5. Markus Wiebusch – Der Tag wird kommen
  6. Beatsteaks – Be Smart And Breath
  7. Pascow – Lettre Loir (Anm. d. Red. FCK FR.WLD!)
  8. Lygo – Störche
  9. Hoodie Allen ft. Ed Sheeran – All About It
  10. La Dispute – Womand (reading)

Da waren schon einige Perlen dabei. Die Tatsache dass die meisten Interpreten der „Top Songs“-Liste aus Deutschland sind, macht mir viel Hoffnung für die deutsche Musikwelt. Sehr schön auch dass Thomas von den Beatsteaks sich auch mal richtig ans Mikro traut und für einen ganz neuen Sound sorgt. Auch schön dass die Donots mal einen deutschen Song rausbringen und Rise Against-Sänger Tim McIlray sogar dazu kriegen ebenfalls deutsch zu singen.

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Enttäuschungen

  1. Beatsteaks – Beatsteaks

32 Minuten. Euer Ernst?! Ich weiß, die Beatsteaks-Alben waren in der Vergangenheit immer eher knapp als stundenfüllend aber 32 Minuten ist dann doch was kurz. Das kratzt schon an der EP-Grenze. Andere Bands schaffen das doppelte. Aber jaja, dann leidet die Qualität der Platte… Ein gutes Album aber meiner Meinung nach zu kurz. Einziger Trost, immerhin gab es durch B-Seiten mal wieder schöne Cover-Versionen.

Neuentdeckungen

  1. PUP
  2. Drug Church
  3. Flyktpunkt
  4. Doom Riders

Dafür dass Kanada immer so als nette und ruhige Nation dargestellt wird, hauen PUP ganz schön ordentlich auf die Scheiße. Sowohl auf Platte als auch live. Gerne mehr davon.
Flyktpunkt sind mit ihrem Debüt erstmals auf meinem Radar hochgekommen. Schöne, laute Musik aus Berlin. Hat mir schon beim ersten Hören gefallen.
Drug Church und Doom Riders sind meine Groezrock-Neuentdeckungen. Einfach Großartig! Und gerade Drug Church sind aufgrund des charismatischen Sängers live wärmstens zu empfehlen. Fast schon comedy: „This next song is about faking your own death and masturbating on the attic because everyone is crying“.

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Bestes Konzert

  1. Brand New – Groezrock Festival
  2. Angst macht keinen Lärm Trier (Turbostaat, Pascow, Love A, Freiburg, Düsenjäger)
  3. Turbostaat – 61 Lieder in Köln (erster Abend)
  4. Casper – Lanxes Arena Köln
  5. Touché Amoré – Groezrock

Selten finde ich ein Festival-Konzert besser als eine Clubshow aber da ich dieses Jahr den direkten Vergleich hatte sind Brand New die Ausnahme. Das lag gar nicht mal unbedingt an der Band sondern am Publikum was bei jedem Song ALLES gegeben hat. Könnte ich öfter haben. „Angst macht keinen Lärm“ zähle ich mal als ein Konzert. Wunderbare Band-Kombination. Dafür fährt man auch mal nach Trier. Bei der Turbostaat Jubiläumsshow habe ich erneut gemerkt dass die wahren Hits auf den ersten 2,5 Alben waren. Insbesondere der erste Abend hat für so viele „nostalgische Erinnerungsgefühle“ gesorgt. Na ihr wisst schon wie ich das meine.
Und Casper hat mir zum ersten Mal gezeigt dass eine Arena-Show mit 20.000 Besuchern etwas besonderes und intimes sein kann. Ich ziehe meinen Hut!
Über Touché Amoré braucht man denke ich nix sagen 😉

(gibt leider kein Video vom Groezrock aber so in etwa war das da)

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Videos

  1. Markus Wiebusch – Der Tag wird kommen
  2. PUP – Lionheart
  3. KMPFSPRT – Atheist

„Jeder liebt den, den er will und der Rest bleibt still!“

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About joscha

1988er Jahrgang, verliebt in Schallplatten, wohne und lebe in Köln und mache irgendwas mit Medien.