Über die Liebe zur Musik…

FINK (UK)
– Hard Believer Tour 2014

Vor 3 Jahren gepostet,von Yase

FINK veröffentlichten im Sommer dieses Jahres ihr fünftes Album „Hard Believer“. Im November stellt die Band selbiges auf einigen Konzerten auch dem deutschen Publikum vor.

 

Finian Paul Greenalls musikalischer Einstieg begann mit sechs Saiten. Eine akustische Gitarre war es, die ihm seinen musikalischen Weg vorerst ebnete. Obwohl er sich dem Instrument im Teenager Alter abwendete, widmete er sich der englischen Rave-, Elektro- und Trip Hop-Szene zu und brachte sich mit verschiedenen Kollaborationen und Projekten ins Gespräch. Während einer kurzweiligen Hochphase veröffentlichte er sein Solodebut, welches von der Fachpresse nur wenig Lob ernten konnte. Kurz darauf wurde es vorerst recht still um Greenalls.

 

Erst 2006 meldete sich Fink mit einem musikalischen Wandel um 180° zurück. „Biscuits For Breakfast“ erschien und brachte mit einer interessanten Kontrast aus der warmen Stimme Greenalls und den leicht düster angehauchten Gitarrenklängen Songs wie „Pretty Little Thing“ hervor. Somit waren die ersten Schritte einer ernst zu nehmenden Singer/Songwriterkarriere getan. Fink singt vom Leben – von Liebe. Emotional greifbar, nah, warm und bleibt dem üblichen Kitsch gegenüber distanziert.

 

Auf die zwei weiteren Studioveröffentlichungen „Sort of Revolution“ (2009) und „Perfect Darkness“ (2011) folgten zwei Live Alben, sowie diverse Soundtracks (beispielsweise „12 Years A Slave“). Die Band blieb im Gespräch und jagte mit Songs wie „This is the Thing“ wohlige Schauer über die Hörer-Rücken.

 

Photo by Tommy M. Lance

Photo by Tommy M. Lance

Im Sommer 2014 erschien letztlich das fünfte Werk.  „Hard Believer“ (Ninja Tune / Rough Trade), welches die Band im November auch dem deutschen Publikum nicht vorenthalten möchte. Lebendig und voller Tiefe hebt sich diese Veröffentlichung mit einem urbanen, blueslastigeren Klängen von der bisherigen Diskographie ab. „Mehr Performance-orientiert als Track-orientiert.“, betont der Sänger.

 

„Wir wollten dieses Mal tiefer in die Materie einsteigen und ambitionierter an das Projekt herangehen, damit unser Sound vorangetrieben wird ohne dass wir die Elemente verlieren, die uns auszeichnen.“ – Finian Paul Greenalls

 

Vielleicht ruft „Hard Believer“ aus den genannten Gründen umso mehr dazu auf, sich am besten live von den Qualitäten dieser Band zu überzeugen. Obwohl Kritiker und Liebhaber sich nicht ganz einig werden, wie sich dieser Tonträger gegenüber den bisherigen Veröffentlichungen behauptet, möchten wir euch die Empfehlung zu dieser Band nicht vorenthalten. Karten gibt es ausschließlich noch für München, Frankfurt und Dresden zu kaufen. Die Konzerte in Berlin, Hamburg und Köln sind bereits ausverkauft.

 

 

 

 

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