Über die Liebe zur Musik…

Apologies, I Have
None legen mit neuer EP nach!

Vor 4 Jahren gepostet,von Ara

Zugegeben, ich war mir bereits ziemlich sicher, dass es nach ihrem Debütalbum „London“ für Apologies, I Have None, schwer werden würde, auf dem gleichen Level nachzulegen; erst recht, nachdem Dan die Band verlassen hatte. Und was machen die drei verbliebenen Jungs von AIHN? Sie legen mit „Black Everything“ eine 4-Track-EP hin, die auf der einen Seite völlig anders und auf der anderen sowas von nach AHIN klingt, und dabei mächtig rein haut. Wenn man direkt beim ersten Durchlauf Gänsehaut bekommt, spricht das für sich – oder?

„Black Everything“ – das ist nicht nur der Titel, sondern das allumfassende Prinzip der Platte. Es wird sie nur auf schwarzem Vinyl mit zugehörigem schwarzem Cover geben – und auch musikalisch geht sie in weitaus düstere Gefilde als es „London“ tat.


„And I have turned away from everything that makes a person good. I’m in a war with my own mind. If I said what I was thinking, you would think that I had lost it this time… And if I’ve had offer explanations, they would barely break the silence and would leave behind no reasons to ask why…“ (Raging Through The Sick And Heavy Darkness Of A Bloodlust)

 

Man muss kein Hobby-Psychologe sein, um herauszuhören, dass sich „Black Everything“  textlich vor allem um die Schattenseiten des Lebens und Depressionen dreht. Darum, dass man zu einer Persönlichkeit geworden ist, die man selbst nicht wieder erkennt, die man nicht sein möchte und die einem Dinge tun lässt, die man im Nachhinein wirklich nicht hat tun wollen. Die EP wirkt mehr als nur persönlich, vielleicht sogar ein wenig intim. Die musikalische Ummantelung sorgt schlussendlich für die passende Atmosphäre. Und wenn der Pressetext Vergleiche zu Brand New und The Cure zieht, kann ich mich nur anschließen. Ein großartiges Werk des emotionalen Punkrocks von einer Band, von der wir hoffentlich noch ganz viel erwarten dürfen!

 

„A master actor, a perfect liar, all smiles played out with expert timing. It starts like rust, slow and silent but grows like fire, swift and violent. I walk much slower now I’ve got no direction. All bends are blind, all cracks chasms. I love and hate in equal measures the freedom from precision that living like this offers, but habits are so easily formed and not so easily forgotten. It’s nothing that some wine can’t sort out, hit the offy, back a bottle, drop two sleeping pills and hope to pass out.“ (The Clarity Of The Morning)

 

„Black Everything“ erscheint am 09. Mai 2014 über Beach Community Records und Uncle M. Vorbestellen könnt ihr euch die Platte hier.

 

„I’m sorry,  when I said didn’t love you. What I meant was I hate myself…“

30.04. DE – Münster – Uncle M Fest  (Ausverkauft)
01.05. DE – Hamburg – Pirate Satellite Festival
02.05. BE – Meerhout – Groezrock Festival
04.05. DE – Stuttgart – Pirate Satellite Festival
08.05. NL – Amsterdam Sugar Factory
12.-14.06. CH – Interlaken – Greenfield Festival
20.-22.06. DE – Schessel – Hurricane Festival
20.-22.06. DE – Neuhausen – Southside Festival
25.07. LX – Luxemburg – Food For Your Senses Festival
26.07. DE – Bausendorf – Riez Open Air
27./28.07. – DE – Viersen – Eier Mit Speck Festival
09.08. DE – Oberhausen – Olgas Rockfestival
08.-10.08. DE – Eschwege – Open Flair

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Ganz egal, ob die Welt jetzt untergeht - ich will mein Tape nur noch zu Ende hören...