Über die Liebe zur Musik…

Lauschangriff
#27: Havarii.

Vor 3 Jahren gepostet,von Eileen

Bevor Havarii. die kommenden Tage auf Tour gehen, stellen sie uns ihre aktuellen Lieblingsplatten vor. Jeder jeweils eine und zum Schluss alle zusammen. Sich so festzulegen, bzw. zu einigen, das muss man erstmal schaffen.
Vielen Dank und frohes Hören!
 

Mareike:

Sights & Sounds – Monolith [2009]

Kaum ein Album hat so einen starken ersten und trotzdem ebenso stark bleibenden Eindruck bei mir hinterlassen wie das Debut von Sights & Sounds. Beim ersten Hören (auf dem Heimweg von der Arbeit) kam ich vor lauter unerwarteten Ohrfeigen in den songs nicht aus dem staunen heraus und wundere mich bis heute, was wohl die restlichen Menschen im Bus von der komischen Alten mit aufgerissenem Mund und strahlenden Augen gedacht haben. Einfach ein wundervoll brettiger Sound, der kein bisschen Verspieltheit vermisst und als Album einfach traumhaft funktioniert. Kein song sollte übersprungen werden. Anspieltip: Neighbours

 

 Patrick:

Death Cab For Cutie – Plans [2005]

Ich weiche mal ein bisschen ab von der üblichen Szene-Mucke. Dieses Album trägt bei mir definitiv das Prädikat „Platten für die Ewigkeit“. Ich weiß, dass wenn ich in 30 oder 40 Jahren noch mal diese Platte höre, dass all die damit verbundenen Emotionen wiederkommen; schöne sowie schlechte. In jedem Song gibt es Gänsehaut-Momente. Von der ersten bis zur letzten Nummer durch und durch perfekt. Anspieltipp: Brothers On A Hotel Bed Neighbours

 

Fabian:
The Tidal Sleep – Four Song EP [2012]

Schon das Debutalbum S/T der Mannheimer/Karlsruher-Combo the tidal sleep hat mich stark beeindruckt. Doch diese EP stellt alles  in den Schatten. Beim Hören kann man die Leidenschaft dieser fünf Jungs förmlich spüren. Gitarren, Bass und Schlagzeug erzeugen einen enormen Druck, welcher mit Hilfe der zerreißenden Vocals eine Gänsehautwelle nach der nächsten verursacht. 17 Minuten lang hält einen die Platte einfach fest im Griff.  Ist sie dann durchgelaufen, steht man mit offenem Mund und einem großen Fragezeichen im Gesicht vorm Plattenspieler und setzt die Nadel wieder auf die erste Rille.

 

Jann:

La Dispute – Somewhere at the Bottom of the River Between Vega and Altair [2008]

Ein wahnsinng gutes Album. Rhythmisch ist es unglaublich vielseitig und die Texte haben mir schon oft aus der Seele gesprochen. Von vorne bis hinten ein Meisterwerk.

 

Alle:

muff potter. – Von Wegen [2005]

Sich allein auf eine Lieblingsplatte festzulegen ist ja schon schwer genug, aber sich zu viert auf eine Gemeinsame zu einigen, war ein ganz schöner Kampf. muff potter mussten allerdings gewinnen, weil sie im großen und ganzen die eine Band waren, die alle Türen und Tore geöffnet haben. Greifbar, weit weg vom Rockstar-Stigma und mit einem wundervollen Talent, mit Worten umzugehen. Von Wegen ist ein „Klassiker“, der einfach immer wieder Spaß macht.

 
Havarii. auf Tour:

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"Eigentlich wollte ich ja nicht mehr über Musik reden... "