Über die Liebe zur Musik…

Gezockt und ausgefragt:
Im Interview mit MATULA

Vor 4 Jahren gepostet,von Eileen

jo5Vergangenen Montag trafen wir Matula vor ihrem akustischen Konzert im Ramones Museum zum Interview. Da wir einerseits normale Frage-Antwort-Interviews öde finden und uns andererseits ein bisschen Aufregung und Gestammel ersparen wollten, konfrontierten wir die Jungs dieses mal mit Jenga! Das Spiel kennt ihr doch sicherlich alle noch aus Kindergartenzeiten: Ein Turm aus vielen Holzsteinen. Wir beschrifteten zu 50% die Unterseiten der einzelnen Rechtecke und baten Thorben (Gesang/Gitarre), Basti (Gitarre) und Beitz (Bass) einfach mal loszulegen.

 

Thorben versucht sich am ersten Stein.

Wie sieht für dich ein perfektes Matula Konzert aus?

 

Thorben: Viele Leute. Spät am Abend. Das erste Mal wach am Tag und noch leicht angeschäkert.
Beitz: Schön!
Basti: Schön!

 

Basti zieht einen leeren Stein. Beitz ist an der Reihe.

„Wie lange muss man laufen, bis man weiß wohin?“: Hast du deinen Weg schon gefunden, oder suchst du noch?

 

Beitz: Ich würde sagen 50:50. Also teils suche ich noch, aber teilweise hab ich schon was gefunden, auf jeden Fall. Dieses Musik-Dings. Und wohin ich will, weiß ich noch nicht so ganz genau. Aber ich hoffe, das demnächst mal herauszufinden.
Thorben zieht: Die Steine sind noch so unbenutzt, die sind gar nicht fettig. Und die sind nur mit Matula-Fragen, das kannste nicht nochmal benutzen, ne?!

 

Beschreibe deine Musik in drei Worten:

 

Thorben: Herzzerreißend. Aufwühlend und doch berührend.

Basti: Schön!

 

Basti ist an der Reihe.

Was würdest du hier und heute in ein Tischbein kratzen?

 

Basti: Vielleicht ‚Richtig geile Scheiße‘. Ja, ist doch cool, oder?
Beitz: Ich hätte jetzt gedacht: „Chillaaaxxxx“

 

Beitz ist dran mit zittrigen Fingern („Ey, scheiß Mate“) und zieht einen leeren Stein („HAHA, keine Frage – gewonnen!“).

Thorben hat ebenfalls keine Frage erwischt.
It’s Basti’s turn again.

Warum ist die Platte grün?

 

Basti: Ich glaube wegen des Covers. Das passt hervorragend zusammen.
LT: Es hätte ja auch zu blau gepasst, oder?
Basti: Oder türkis. Aber wahrscheinlich gabs nur eine Farbe. Ich finde es passt perfekt.
Thorben: Das passt am besten. Es gab so 12 zur Auswahl und die war am ehesten passend.

 

Beitz ist an der Reihe: „Mal gucken. Oh-oh-oh-oh-oh ich verlier‘!“
Schnellfragerunde. Ohgottohgottohgottohgott“.

 

LT: Frühling oder Herbst?test
Beitz: Frühling.
LT: Windows oder Mac?
Beitz: Windows.
LT: Mexicaner oder Pfeffi?
Beitz: Mexikaner.
LT: Chaos oder aufgeräumt?
Beitz (fragend): Aufgeräumt?!
Thorben (leise): Lügner.
Beitz: Ey, warste mal in meinem Zimmer?
LT: Zug oder Auto?
Beitz: Zug.
LT: Schoko- oder Vanillepudding?
Beitz: Vanillepudding.
LT: Ebbe oder Flut?
Beitz: Flut.
LT: Das war’s.

 

Thorben ist dran und geht leer aus.
Basti: Ahh, das ist natürlich eine gute Frage für mich…
Worin unterscheiden sich Stefan und Thorben beim Songwriting?

 

Basti: Ich würde sagen, Stefan macht das Ganze ein bisschen vertrackter und Thorben macht es ein bisschen direkter. Das auf jeden Fall.
Beitz: Sag nichts Verkehrtes.
Basti: Nein, ich finde ja beides gut. Aber es unterscheidet sich schon. Bei Beitz ist es eher vernebelt, vertrackt und nicht so ganz direkt auf den Punkt. Man muss vielleicht ein bisschen mehr nachdenken. Was natürlich heißt, dass Thorbens Texte extrem stumpf sind.
Thorben: Eigentlich schon.
Basti: Eigentlich schon (lacht). Aber das finde ich auch gut.
Thorben: Stumpf ist trumpf.

 

Beitz: „Hey, ich verliere“. Und wirft direkt zwei Steine runter. „Zählt das jetzt als verloren?“ Keine Frage ist dabei, dann doch eher „doppelt gewonnen“.

 

Was ist dir bei einem guten Song am wichtigsten? Der Text oder die Musik?

 

Thorben: Das ist eigentlich eine total dumme Frage (Gelächter), das kann man so nicht sagen.
LT: Danke!
Thorben: Aber ich glaube, entschuldigung, wenn ich einen Song zum ersten Mal höre, ist es doch tatsächlich die Musik, die als erstes reingeht.
Basti: Also bei uns kommt der Text auch immer später ins Spiel.
Thorben: Wenn ich jetzt selber Musik von anderen höre, dann höre ich halt erst die Musik und nicht den Text. Ich will die Texte nicht abwerten. Aber trotzdem kommt erstmal die Musik vorm Text.

 

Basti greift nach einem Spielstein. Beitz: „Ahh, den wollte ich nehmen!“

Habt ihr damit gerechnet, dass die Platte so gut ankommt, oder hattet ihr auch Angst, dass sie keinem gefallen könnte?

 

Basti: Ja, auf jeden Fall. Also ich glaube wir haben nicht damit gerechnet. Bisher gab es ja fast nur positive Rückmeldungen.
LT: Nichts Negatives?
Basti: Doch. Im Intro. Aber das sind wirklich so Kleinigkeiten.
Thorben: Wer ließt das?
Basti: Das kennt ja keine Sau! Da sind uns Facebook-Posts viel wichtiger, wo Leute ehrlich schreiben, dass sie die Platte cool finden. Und davon gab es einige. Damit hätte ich nicht gerechnet.

 

Beitz rüttelt am Turm: „Höhö- schon wieder keine Frage!“
Thorben holt noch einen Stein. Ohne Frage.
Basti: „Ahhh. Haste noch einen genestelt“, und fischt nach einem Holzklotz.

 

Welcher Gegenstand darf auf Tour niemals fehlen?

 

Basti: Schlafsack! (Pause)
…. Da haste dir schon was Schöneres erhofft, ne? Ja ich hab natürlich noch so Socken bei.
Beitz: Pomade!
Thorben: Ich finde die Zahnbürste am Wichtigsten.
Basti: Zahnbürste kann man sich kaufen. Schlafsack ist schlecht.
Thorben: Tabak!

 

Beitz zieht einen Stein und freut sich wieder, dass sich auf seiner Rückseite keine Frage befindet: „Haha! Ey isch hab voll den Röntgenblick, alta. Isch seh das ganz genau.“

Beitz zu Basti: Du hast sowieso noch nicht so viele Interviews gemacht, deswegen kannst du das jetzt auch mal übernehmen.
Basti: Orr, noch einen krieg‘ ich raus!
Wenn du für einen Tag jemand anderes sein könntest, wer würde das sein?

 

jo2Basti: Ich glaub ich wäre gerne mal Renke für einen Tag. Das würde mich wirklich interessieren. Fällt mir jetzt so spontan ein.

 

Thorben: Beitzi, jetzt ist dein Ende nah. Zieh Cowboy!
Beitz: Ja, ich seh schon. Scheiße. [Konzentrationspause] HAHA! Mit Frage!

Was läuft bei euch im Tourbus gerade für Musik?

 

Beitz: Ja! Das ist das große Problem, dass dieser Bus nur über einen CD-PLayer verfügt, der keine mp3-CDs abspielt. Und wir haben auch keine CDs dabei.
Thorben: Das ist eigentlich das größere Problem.
Beitz: Gestern haben wir Radio probiert. Hat so medium funktioniert. Ja, aber das einzige was läuft ist Radio im Moment.
Basti: Also dafür gibt’s keine Credits. Bei niemandem.
Beitz: Nee, leider.
Basti: Außer bei MDR Jump.

 

Was ist das für ein Gefühl, wenn ihr Leute seht, die ständig zu euren Konzerten fahren? Kann man das nachvollziehen?

 

Beitz: Maren.
Thorben: Ja kann man nicht nachvollziehen natürlich. Wobei man es ja selber auch macht.
Basti: … zu seinen eigenen Konzerten.
Thorben: Genau. Aber man freut sich natürlich. Aber was das für ein Gefühl ist? Scham vielleicht. Den Leuten gegenüber, die sich das Elend immer angucken müssen (alle lachen). Doch, das trifft’s schon am ehesten.
Basti: Aber auch ein bisschen Respekt. Viel Respekt.

 

Basti ist dran.
Auf allen Festen: Seid ihr keine Leute, die überall dabei sein müssen und Angst haben etwas zu verpassen?

 

Beitz: Wir kommen ja nirgens rein.
Basti: Also ich glaube ich kann für alle sprechen: Nö, wir sind nicht solche Leute. Irgendwie ist es auch so anstrengend. Für mich ist das so anstrengend, ich komme da ja auch selber gar nicht hinterher. Ich kriege Sachen dann auch immer erst später mit.
Beitz über Basti: 2007: Ich habe eine neue richtig geile Platte. Refused – Shape Of Punk to Come.
Basti (lacht): Das ist das beste Beispiel. So war ich also schon immer. Irgendwie hinterm Berg.
Beitz: Du bist ein ewig Gestriger.

 

Beitz holt noch einen:

Warum ist ausgerechnet die Frau auf dem Plattencover und nicht andersherum? Entscheiden sich dadurch mehr Männer für die Platte?

 

Beitz: Nee, wir finden, dass Vinyl einfach das schönere Format ist. Also nix gegen Renke. Aber Thorbens Freundin, die auf dem Cover drauf ist, sieht ja schon schöner aus (lacht) und das passt eben halt zum schöneren Format. Und deswegen haben wir das gemacht.

 

artikelThorben: So Leute, jetzt habe ich Muffensausen, gestehe ich. Den kriege ich, den kriege ich. Scheiße. Aber ich gehe leer aus.
Basti versucht noch einen Stein zu fischen.
Beitz: Da beißte dir die Zähne aus.
Basti: Oh der kommt noch! Aber keine Frage.
Die stabile Lage hat sich aufgehoben.
Beitz: Oh nö ne! Selbstmordmission.

Basti stellt fest: Ihr macht’s euch leicht, ne? So müsst ihr keine Fragen stellen und wir müssen jetzt selber wieder die Scheiße erzählen, die wir den ganzen Tag schon hören.

 

Der Turm wackelt gefährlich.
Beitz: Das kann ich doch unmöglich gewinnen!

Die drei beraten sich welchen Stein Beitz am besten erhaschen sollte.
Basti: Entscheide dich, komm.
Thorben: Und wenn nicht, nimms mit Würde!
Hau-ruck. Den kriegste!

 

Beitz: Ja! Sieg! Competizione! Competizione!
Basti: Stark gespielt nach drei Litern Mate.

 

Keine Frage.

Thorben: Ja, da musste jetzt wirklich Harry Potter sein, um da noch irgendwas zu reißen. Ja ok, was passiert wenn ich ihn umhaue?

Basti: Du wirst mit den Steinen geschlagen.

 

BAM! Turm fällt.

 

Beitz: Das hast du doch mit Absicht gemacht!
Thorben: Eine Frage!

 

Euer neues Album ist nun zum ersten Mal bei Spotify zu hören. Seid ihr keine Gegner des Ganzen mehr?

 

jojojo

Thorben: Dramatisch ist, dass der Künstler Matula, unter dem unsere Platte läuft, das letzte Mal noch so ein House-DJ war. Von daher ist es sehr problematisch, weil die 20€, die wir bekommen, wenn das eine Millionen Mal gespielt werden würde, gehen auch noch an Herrn Matula aus Polen, der aber die ganze Zeit auf Ibiza ist. Und vorher hatten wir auch keinen digitalen Vertireb, deshalb gab es das dann nicht.
LT: Und warum habt ihr das jetzt trotzdem gemacht?
Beitz: Das ist halt Indigo – die verteiben die Platte und machen das dann automatisch.
Thorben: Ich finde es auch schon gut! Also wer es sich nicht kaufen will, der hat eh 1000 andere Wege es zu hören. Das ist schon bequem. Ich höre das ja selber auch.

 
Aus dem Schutthaufen werden noch ein paar Fragen gefischt.
Basti: Schnellfragerunde!
 
LT: Club Mate oder Red Bull?
Basti: Club Mate.
LT: Sonnenaufgang oder Sonnenuntergang?jo3
Basti: Sonnenaufgang.
LT: Blinker oder Kuddel?
Basti: Blinker.
LT: Schwarz oder bunt?
Basti: Schwarz.
LT: Weltraumflug oder Tiefseeexpedition?
Basti: Weltraumflug.
LT: Kaffee oder Tee?
Basti: Kaffee.
LT: Weihnachten oder Geburtstag?
Basti: Geburtstag.

 
Next.
Wie sah dein Releasetag aus?
 
Beitz: Oh, sehr schön, sehr schön.
LT: Das hast ausgerechnet du schon einmal beantwortet, oder?
Beitz: Ja, ich habs schon mal beantwortet, aber ich kanns ja ruhig nochmal machen. Und zwar: Beier war ja mit den Captains unterwegs, Robbe war in Kiel und Thobbe hatte überhaupt gar keine Zeit und dann bin ich halt mit Kumpels in den American Hustle gegangen und wir haben uns so einen reingestellt, dass ich, als der Film so eine Viertelstunde gelaufen war, irgendwie gar nichts mehr gepeilt habe und ich kann auch gar nichts mehr zu diesem Film sagen. Ich weiß noch nicht mal, ob der mir gefallen hat. Das war der Releasetag… Fand ich gut.

 

„Tapete“ ist ja eher untypisch. Warum wurde das ausgerechnet euer zweites Video?

 

Thorben: Ja eben, weil es untypisch ist.
LT: Aber da kriegen doch neue Leute eher das falsche Bild von euch.
Beitz: Deswegen haben wir es ja nicht als erste Single genommen. Weil als erste Single so…. da stimme ich zu. Da hätten wir „Tapete“ nicht machen können, aber als Zweite finde ich das ganz okay, dass man da eben halt ein paar Leuten sagt, dass es noch andere Sachen auf der Platte gibt.
Basti: So untypisch jetzt irgendwie auch nicht. „Hammerbrook“ war auch schon in dem Sinne untypisch.
Thorben: Es ging auch eher darum etwas live zu machen und das dann auch cool zu machen. Und bei den anderen Songs ein Chello oder Klavier, das hätte halt irgendwie dumm ausgesehen. Dann hätte man eine Trompete nehmen müssen – wäre noch dümmer gewesen.
 
Was sagen deine Eltern zu der Musiksache?
 
Basti: Ich hab meinen Vater letztens die CD vorbeigebracht und später habe ich ihn gefragt: „Und, haste schon mal gehört?“ und dann meinte er: „Ja, habe ich schon gehört. Von der Aufnahme klingt das ja wie so eine Liveaufnahme“. Ich so: „Hä, wieso? Wie kommste denn darauf?“ – „Ja, weil der Gesang ist zu leise, der kommt nicht so raus, deswegen auch Liveaufnahme.“ Und dann meinte er aber auch gleich: „Na das ist ja auch so eure Musik“.
LT: Was hört er für Musik?
Basti: Mein Vater ist früher großer Bruce Springsteen-Fan gewesen, ich glaube auch immer noch. Sonst Eric Clapton und so ehliche, handgemachte Gitarrenmusik. ROCK!
 
Ihr habt die neue Platte gemacht, um andere Songs zu spielen. Könnt ihr die Alten echt nicht mehr hören?
 
Beitz: Ich kann sie noch sehr gut hören. Ich habe auch versucht für das Liveset alte Lieder noch mit einzubauen, wurde aber überstimmt. Es ist schon so, dass man die neuen Lieder jetzt am liebsten spielt. Aber gibt eben auch ganz viele alte Lieder, die immer noch wahnsinnig viel Bock machen live zu spielen.
Basti: Z.B. „Straßen“ wird heute glaube ich richtig gut.
 
Entscheiden Thorben und Beitz zusammen wie die Texte eingesungen werden?
 
Basti: Schon wieder gute Frage für mich! Nee, eigentlich nicht. Thorben ist ja der Sänger und er entscheidet eben wie gesungen wird. Und was das Studio angeht, da tauscht man sich  dann noch so ein bisschen aus und verbessert hier und da noch ein paar Sachen, die im Proberaum noch anders klangen. Im Endeffekt ist er der Sänger und da muss man halt das Instrument quasi bedienen.
Beitz: Es gibt auch keinen Grund da irgendwie einzuschreiten, weil er macht es ja gut. Also wenn er es scheiße machen würde, dann würden wir natürlich auch was sagen.
 
Thorben: Oh, eine Schnellfragerunde! Wooohhh!

 

LT: Obst oder Gemüse?jo6
Thorben: Gemüse.
LT: Häkeln oder Stricken?
Thorben: Stricken.
LT: Mama oder Papa? (Beitz lacht)
Basti: Das kann man nicht machen so eine Frage!
Thorben: Opa.
LT: Sonne oder Mond?
Thorben: Sonne.
LT: Kopfmensch oder Bauchmensch?
Thorben: Bauch.
LT: See oder Freibad?
Thorben: See.

 

Was sind deine Stärken und Schwächen in der Band?

 

Beitz: (überlegt) Schwächen: Ich weiß alles besser.
Basti: Besser in Anführungsstrichen!
Beitz: Stärken: Ich mute mir nicht mehr zu, als ich kann. Also, dass ich mir Kram ausdenke, den ich dann live nur mit höchster Konzentration spielen kann und das dann immer versaue. Das ist glaube ich nicht so.
 
Würde eure Musik anders klingen, wenn ihr in Berlin wohnen würdet?
 
Thorben: Ich denke mal, wenn wir in Berlin wohnen würden, dann würden wir uns nicht mehr trauen solche Musik zu machen, weil das ca 10 oder 20 Jahr zu spät ist.
Basti: Unsere Freunde würden sich von uns trennen!
Beitz: Ich glaube das Berghain hätte wirklich sehr starken Einfluss auf das, was wir machen würden.

 

jojoWas war das schrecklichste Konzert, das ihr je gespielt habt?

 

Beitz: Ich weiß es! Weimar!
Basti: Aber nur weil wir so schlecht waren. Ich finde wir sollten das nicht als schlechtestes Konzert angeben, nur weil wir schlecht gespielt haben.
LT: Warum ward ihr denn schlecht?
Beitz: Die haben sich vorm Konzert richtig einen reingestellt. Robbe hatte sich fast eine Flasche Jägermeister reingestellt und alle Leute auf Englisch angesprochen. Und der konnte nicht mehr Schlagzeug spielen. Die beiden hier waren auch nicht besser und ich war der einzige, der halbwegs nüchtern war. Boah, das war mir so unangenehm! Ich bin nach dem Konzert aus dem Laden gestürmt und habe mich erstmal eine halbe Stunde mit Bier auf eine Mauer gesetzt.
Thorben: Ja, das kann man so stehen lassen.
Beitz: Na ja, mal abwarten… heute Abend, ne? Öchöm.

 

Was ist dein Lieblingssong auf der neuen Platte?

 

Beitz: Paraden! Auf jeden Fall!
Thorben: Ehrlich jetzt?
Beitz: Ja klar, ich mag auch alle, aber als wir den im Proberaum geschrieben hatten, fand ich den da schon geil, obwohl der da nichtmal fertig war.
Basti: Ich find‘ den auch geil.
Thorben: Ich find‘ den auch geil.
Beitz: Vorallem wegen diesem einen Teil. DÖDÖM DÖDÖM! Mehr Metal waren wir noch nie.
 
Einige Musiker haben in letzter Zeit bei „Wer wird Millionär“ mitgemacht. Würdest du dich dort auch bewerben und was würdest du mit dem Geld machen?

 

Thorben: Ich würde mir auf keinen Fall ein Wasserbett kaufen für 4000€, weil meine Freundin das geil findet.
Ich würde mich danach nie wieder trauen zu sagen, dass ich in einer Punkband spiele. Aber ich würde trotzdem nicht da mitmachen, weil ich keine Ahnung habe und nicht eine Frage richtig beantworten könnte.

Beitz: Ich wollt grad sagen: Da ich höchstwahrscheinlich nur 50€ gewinnen würde, würde ich einfach davon saufen gehen.

 

Prost & Dankeschön fürs Mitspielen!

About Eileen

"Eigentlich wollte ich ja nicht mehr über Musik reden... "