Über die Liebe zur Musik…

Lauschangriff #24:
Ghost Of A Chance

Vor 3 Jahren gepostet,von Ara

Wenn ich die Musik von Ghost Of A Chance mit nur einem Wort beschreiben müsste, dann wäre das „unterbewertet“. Man muss nicht aus Seattle oder Jacksonville kommen. Man muss auch nicht Fitzsimmons oder Votolato heißen – auch ein Tobias Heiland aus Mainz kann bei seinen Zuhörern eine gewisse Faszination auslösen. In der ersten Märzwoche ist GOAC zusammen mit John Allen und Kirst von Southerly auf Deutschlandtour – kommt vorbei und lasst euch verzaubern! Vorab verrät er uns aber noch, welche Platten aktuell bei ihm auf Rotation laufen:

 

  • Will Varley – As the Crow Flies

Ein wirklich großartiger Singer/Songwriter, sehr erzählerisch und trotz dem manchmal bitteren Unterton voll von unterschwelligem Witz. Ganz in der Tradition von solch genialen englischen Barden wie Billy Bragg oder Frank Turner. Außerdem sehr schön ist, dass er auf dem Album Konzertgitarre spielt, Nylonsaiten hört man nicht mehr so oft.

  •  Into it. Over it. – IntersectionsJohn Allen Tour 2014

Eine sehr interessante und echt fesselnde Mischung irgendwo zwischen Indie und Post-Hardcore, mit Harmonien die angenehm an 90er-Jahre Emo erinnern. Auch hier stechen die großartigen Texte hervor. Hier kann ich auch nur den gesamten Backkatalog empfehlen, vor allem „52 Weeks“ und „Proper“.

 

  • Chelsea Wolfe – Pain is Beauty

Für mich eine DER Entdeckungen der letzten Jahre, wirklich hypnotisch schwermütige Songs, faszinierend düster, und trotzdem nicht eintönig. Diese Platte ist mit die zugänglichste bisher, aber hat trotzdem diesen tiefschwarzen Flair, einfach brilliant.

 

  • Dioramic – Technicolor

Das ist einfach eines meiner absoluten Lieblingsalben ever, läuft einfach immer mal wieder. Dieses Album hat einfach alles, sehr harte Passagen, die einen aus den Schuhen ballern, und erhebt sich dann auf einmal in hymnische Höhen, und all das mit einer melodischen und rhythmischen Komplexität die schwer zu fassen ist.

 

  • Ink & Dagger – Drive This Seven Inch Spike Through My Philadelphia Heart

Diese Platte habe ich mir irgendwann Ende 90er im Rex Rotari, einem großartigen Plattenladen in Saarbrücken, gekauft, und habe die vor ein paar Tagen wiederentdeckt. Seitdem läuft sie wieder hoch und runter. Brutal abgefahrene Band mit Vampir-Thema, irgendwo zwischen chaotischem Post-Punk und Hardcore.

 

01.03. Dortmund, House Show
02.03. Krefeld, House Show
03.03. Kiel, Subrosa
04.03. Hamburg, House Show
05.03. Berlin, Schokoladen
06.03. Leipzig, Substanz
07.03. Altenburg, Finnegans
08.03. Koblenz, House Show

About Ara

Ganz egal, ob die Welt jetzt untergeht - ich will mein Tape nur noch zu Ende hören...