Über die Liebe zur Musik…

  • Nessi - Foto: bella Lieberberg

Nessi –
nach wie vor: Gänsehaut!

Vor 3 Jahren gepostet,von Ara

Nessi: TwentythreeyearsErinnert sich noch jemand an die ungestüme Singer-Songwriterin Nessi, die wir euch bereits in unserem ersten Lieblingstape Jahr 2011 vorgestellt hatten? Der Undercut ist heraus gewachsen, die langen Haare einem eleganten Bob gewichen. Ohne Frage – die junge Berlinerin wird erwachsen. Und das zeigt sich nicht nur in ihrem neuen Auftreten, sondern auch in ihrer aktuellen EP „twentythreeyears„, die kommenden Freitag, den 14. Februar 2014, erscheinen wird.

 

Man hört deutlich, dass Nessi die vergangenen nicht unnötig rumsaß, sondern sich gewaltig weiter entwickelt hat. Zu dem schlichten Gitarre-Bass-Schlagzeug-Schema, das man vielleicht noch von ihrer Debüt DIY EP „Pieces“ gewohnt war, gesellen sich hier und da auch Klavier/Keyboard und Synthesizer. Twentythreeyears klingt  erwachsener – zugegeben vielleicht auch ein wenig poppig. Aber keinesfalls diese verspielte, kitschige Art von „poppig“ – eher ausgereift und bis ins letzte Detail durchdacht. Und wer sagt eigentlich, dass Popmusik grundsätzlich schlecht sein muss? Wen Menschen das, was Nessi da vollbringt, als Popmusik bezeichnen werden, dann mag ich eben Pop. Denn twentythreeyears kommt immer noch ehrlich und nicht aufgesetzt rüber.

 

Nessi & BabyshamblesIch hab es an dieser Stelle schon oft erwähnt, aber gerade in Verbindung mit Nessi, werde ich nicht müde, mich zu wiederholen: Ich bin kein Fan von Frauen-Stimmen. Sie berühren mich in der Regel einfach nicht (was nicht heißt, dass ich ihnen grundsätzlich keine Chance gebe), aber Nessi schafft es auch mit dieser EP, dass sich sämtliche Härchen zu einer Gänsehaut aufstellen. Es ist Texte über das Leben, über das Zwischenmenschliche, über Situationen, die einem hin und wieder nur zu vertraut vorkommen:

„I want to forget that you forgot me. And you never remebered to remember me…“

(Remember Me)

 

„The older you get, the more complicated things become. And the days go by and so do feelings. And even though we can’t rewind the past, I hope you know, you’re still more to me than just a line in a song…“

(Just A Line)

„I guess it was you. You changed the melodies of all the songs I sing. I guess it was you, you made all the words sound right. I guess it’s you, that makes the hardest things seem easy.“

(You)

 

Alles was mir zu Sagen bleibt ist: Ich bin wahnsinnig stolz auf Nessi und die Art und Weise, wie sie sich in den lezten vier Jahren, in denen ich sie und ihre Musik kennen lernen durfte, entwickelt hat. Die Weichen für ein erfolgreiches Jahr 2014 hat sie gestellt – nun seid ihr an der Reihe, euch selbst ein Bild von Nessi und ihrer Musik zu machen:

Nessi @ Facebook
Nessis Homepage

 

Foto: Bella Lieberberg

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Ganz egal, ob die Welt jetzt untergeht - ich will mein Tape nur noch zu Ende hören...