Über die Liebe zur Musik…

KMPFSPRT
– Jugend Mutiert

Vor 3 Jahren gepostet,von Eileen

KMPFSPRT_JugendMutiert_Cover_V1_loresAn KMPFSPRT dürftet ihr in letzter Zeit nicht vorbeigekommen sein. Falls ihr aber doch keine ab-der-ersten-Minute-Fans dieser Kombo seid, wird euch dringend geraten dies nachzuholen. Wohlmöglich gleich noch diese Woche mit dem Release ihrer ersten Langspielplatte „Jugend Mutiert“ am 31. Januar.

 

Beeindruckt waren wir von den Kölner Burschen schon mindestens seit ihrer ersten EP „Das ist doch kein Name für ’ne Band“.

Das führte dazu, dass die Erwartungen an das neue [füge hier deine Lieblingsband ein] Album eher so klein wie ein Gartenhäuschen waren, aber sich eben jene bei KMPFSPRT in Höhe eines Wolkenkratzers ausprägten.

 

An jeder Zutat zwischen Pop, Punk und Hardcore wird sich auf der neuen Platte bedient und man fragt sich während den melidiösen Klängen und hohen Tempi, ob Gainesville vielleicht doch gar nicht so weit von Köln entfernt liegt.

Besonders nach der Vorabauskopplung von „Musikdienstverweigerer“, dem Frau Potz‘ Felix auch teilweise seine Stimme verleiht, mochte man von da an nur noch die einzelnen Stufen zu den jeweiligen Tracks besteigen um auf das Gesamtkunstwerk herabzugucken. Jeder dieser elf Stücke ist ein eigener Hit. Unfassbar und unvergleichbar was hier abgeliefert wird.

„Wenn die Welt es nicht versteht, dann muss die Welt halt lernen“ (Theorie Der Guten Chance)

 

Ob Mitläufer, Exfreundin, oder Gläubige – inhaltlich bekommt jeder sein Fett weg. Da Richards raue Stimme oft als Gebrüll ertönt und das ein oder ander Mal durch Gangshouts unterstützt wird, nehmt euch beim ersten Hören doch ruhig das Textheft zur Hand, damit die Message hinter dem angenehmen Krach auch ankommt. Denn die Texte sind großartig, ehrlich und auf den Punkt gebracht, aber erlauben trotzdem eigene Interpretationen.

„Ich kann nicht weiter zuschauen wie die Welt zugrunde geht, wenn Lieder nicht mehr helfen“ (Unter Kannibalen)

Und jetzt bitte ran an den (ausschließlich pflanzlichen) Speck!

 

 

About Eileen

"Eigentlich wollte ich ja nicht mehr über Musik reden... "

  1. Björn24. Februar 2014, 19:22

    Mich hat „Jugend Mutiert“ auch beim ersten Mal direkt mitgerissen. Den kleinen Durchhänger gegen Ende kann man verzeihen, zumal die Strecke von Nachtsicht bis Atheist die Meßlatte hochlegt. Mehr solche Debütalben, mehr solche Musik.

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