Über die Liebe zur Musik…

  • Kvelertak

Das
war 2013 #04 Eileen

Vor 4 Jahren gepostet,von Eileen

Etliche Reisen, zahlreiche Freunde und an die 80 Konzerte später war 2013 für mich persönlich ein sehr gutes Jahr. Dennoch gab es seitens der musikalischen Veröffentlichungen schon viel bessere Jahre, meiner Meinung nach. Zu viele so-lala-Alben erblickten das Licht der Welt und ich tat mich mit den Highlights sehr schwer.

Alben des Jahres 2013:

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  1. Love A – Irgendwie
  2. Turbostaat – Stadt der Angst
  3. Casper – Hinterland
  4. Biffy Clyro – Opposites
  5. Sportfreunde Stiller – New York, Rio, Rosenheim
  6. Kvelertak – Meir
  7. Herrenmagazin – Das Ergebnis wäre Stille
  8. Adolar – Die Kälte der neuen Biederkeit
  9. The National – Trouble Will Find Me
  10. Marathonmann – Holzschwert

Ich weiß ehrlich gesagt gar nicht, was ich hier groß kommentieren soll. Love A haben mit ihrer Platte voll und ganz den Vogel abgeknallt und ziehen sogar an der Lieblingsband vorbei. Apropos Turbostaat: Mit Stadt der Angst musste ich mich erst sehr ausgiebig beschäfigen, um sie schlussendlich gut zu finden und wenn man das ganze Teil live hört, zündet es direkt ein bisschen mehr. Doch wenn ich mir die Liste so angucke, lässt sich leider keine Überraschung finden und ich bereue es mal wieder zutiefst, dass ich es nicht geschafft habe, mich mit mehr neuer und unbekannter Musik zu beschäftigen.

Enttäuschungen des Jahres 2013

  1. Fettes Brot – 3 Is Ne Party
  2. Arcade Fire – Reflektor
  3. Touché Amoré – Is survived by

Es ist so lustg wie verschieden die Geschmäcker doch sind. Arcade Fire und Touché Amoré kommen ja in so einigen Bestenlisten vor, doch meine Begeisterung kroch eher in den Minusbereich. Nun hatt mir aber nach den ersten Durchläufen auch die Motivation gefehlt, um mich weiter mit jenen Platten auseinanderzusetzen.

Das einzige was mir an der Fettes Brot Scheibe gefällt, ist leider das Konfetti in der Hülle, das zumindest meine Gedanken etwas im Kreis hüpfen lies. Mein Körper will sich zu der Partymukke aber nicht rühren.

Die zahlreichen halbguten Alben sind in dieser Liste übrigens nicht vertreten.

Bestes Konzert des Jahres 2013:

  1. Turbostaat, Osnabrück Kleine Freiheit
  2. Captain Planet, Hamburg Hedi (Schiff)
  3. Turbostaat, Hamburg Clouds Hill Studio
  4. Captain Planet, Berlin Lovelite (Secret Ding)
  5. Mumford & Sons, Berlin Velodrom
  6. Editors, Berlin Postbahnhof
  7. Die Ärzte, Prag Lucerna Music Hall
  8. Casper, Berlin Magnet
  9. Dave Hause, Berlin BiNuu
  10. Chuck Ragan, Berlin FluxFM Dachterrasse

Klingt irgendwie logisch, dass sich meine beiden 2013er Lieblingsbands die ersten Plätze teilen. Turbostaat in Osnabrück war einfach der reinste Abriss. Immerhin sind Annika und ich uns da einig. Mit Captain Planet auf diesem winzigen Schiff mit 99 anderen Leute die Elbe lang zu schippern, war etwas ganz Besonderes. Bei der Aussicht, dem Wellengang und der Band, wuste man gar nicht auf was man sich am ehesten konzentrieren sollte. Anschließend das Turbostaat Konzert in deren Studio machte den Tag zur Perfektion. Die folgenden Konzerte in Berlin und Prag waren aber ebenfalls auf ihre Art und Weise wundervoll.

 

Persönliche Neuentdeckungen in 2013:65622_10200647026443059_1907648517_n

  • Editors
  • Elway
  • Feine Sahne Fischfilet
  • Tusq
  • Freiburg
  • Arliss Nancy
  • Yachten
  • Ten Volt Shock

Von Indie bis Punk; von Superstars wie den Editors, bis zu kleinen Perlen wie Yachten ist hier wohl vieles dabei und ich freue mich dann doch sehr, dass ich einige Sachen zwar etwas verspätet, aber immerhin entdeckt habe. Denn jedes Grüppchen zauberte mir in diesem Jahr mindestens einmal ein Lächeln ins Gesicht.

Bester Song des Jahres 2013:

  1. Casper – Lux Lisbon
  2. Turbostaat – Sohnemann Heinz
  3. Love A – Windmühlen
  4. Biffy Clyro – Black Chandelier
  5. Arcade Fire – Reflektor
  6. Casper – Im Ascheregen
  7. Adolar – Raketen
  8. Eminem – Berzerk
  9. Touché Amoré – Just Exist
  10. NinaMarie – Der Fucking Kommandeur

Den ersten Song finde ich einfach so unfassbar schön, weil Tom Smith von den Editors beteiligt ist, ansonsten würde ich den wohl gar nicht so abfeiern. Dafür war ich von „Im Ascheregen“ direkt ab der ersten Sekunde angetan. Von „Black Chandelier“ sowie „Reflektor“ hatte ich wochenlange Ohrwürmer. Nicht fehlen dürfen natürlich meine Künstler des Jahres namens Love A und Turbostaat. Und dass alte Liebe nicht rostet, beweist Eminem übrigens mit seinem aktuellen Album.

Bestes Video des Jahres 2013:

  1. Kvelertak – Bruane Brenn
  2. Turbostaat – Tut es doch weh
  3. Adolar – Raketen
  4. Captain Planet – Nest
  5. K.I.Z. – Ich bin Adolf Hitler
  6. Turbostaat – Sohnemann Heinz
  7. Thees Uhlmann – Am 07. März
  8. Portugal. The man – Purple Yellow Red and Blue
  9. The National – Demons
  10. Caleya – Sonnenfresser

Musikvideos gucke auch ich eher selten, und eigentlich außnahmslos nur von Bands, die ich in irgendeiner Weise toll finde. Die Videos aus dieser Liste finde ich sehr gelungen, aber viel mehr hätte ich, um ehrlich zu sein, auch gar nicht aufzählen können.

 

About Eileen

"Eigentlich wollte ich ja nicht mehr über Musik reden... "