Über die Liebe zur Musik…

Rauchige Whisky-Stimme
& Pathos: Arliss Nancy

Vor 3 Jahren gepostet,von Ara

Arliss_NancyWer auf rauchige Whisky-Stimmen a’la Ben Nichols/Lucero oder Social Distortion abfährt, kommt um die Neue von Arliss Nancy nicht herum. „Wild American Runners“ erschien zwar schon am 04. Oktobers diesen Jahres, doch falls ihr sie nach wie vor nicht in eurem Besitz wisst, ist jetzt der richtige Zeitpunkt, um dem Weihnachtsmann Bescheid zu sagen. Es sind Zeilen wie “I love the way the whiskey burns inside of me, I love the way it helps me to forget what you and I couldn’t be; it’s cold outside it keeps me warm when you’re not there by my side, so the story goes, nothing changes, I got nothing to show.”, die auf den ersten Blick abgedroschen und pathetisch klingen. Nicht aber, wenn sie Cory von sich gibt.

 

Musikalisch bewegen sie sich in einer perfekten Mischung aus Country-, Rock’n’Roll und Punkrock . Die Jungs von Lucero dürfen sich warm anziehen, denn seitens Arliss Nancy wird man noch viel erwarten können! Gerade in Punkto Klavier-Einsatz können sie Nichols und Co. fast schon übertreffen. Während die Platte alles in allem sehr rockig ist, gibt’s ganz am Ende mit „Vonnegut“ noch einmal eine herzbrechende Ballade: „It just hurt so goddamn bad for me to be around it so I did my best to just stay somewhere else.  But when I come back around it always breaks my goddamn heart, to see you out with your new man in the booth that we called ours, everything was beautiful and nothing hurt…“ Anspieltipps: Benjamin, Nothing To Show & Vonnegut!

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Ganz egal, ob die Welt jetzt untergeht - ich will mein Tape nur noch zu Ende hören...