Über die Liebe zur Musik…

  • Apologies, I Have None - London

Ein
neues Kapitel englischen Punk-Rocks

Vor 4 Jahren gepostet,von Ara

Macht es eigentlich Sinn, eine Rezension über ein Album zu schreiben, das bereits vor einem knappen Jahr heraus gekommen ist? Im Falle von Apologies, I Have None kann ich die Frage getrost mit einem „Ja!“ beantworten.  In wenigen Wochen steht deren nächste Deutschland-Tour auf dem Plan und ich habe das Gefühl, dass sie nach wie vor viel zu unbekannt sind. Zu Unrecht natürlich!

 

Fakt ist also, dass vier junge Briten vor einem knappen Jahr, am 21.09.2012 ihr Debütalbum „London“ veröffentlichten. Der Stil ist unverkennbar melodischer Punkrock, mal gemeinsam im Chor geschrien, mal ganz sanft mit Klavier und dann wieder energisch und rau.  Es ist ein Album voller unerfüllter Erwartungen, Neuanfängen und Enttäuschungen. Voller Ehrlichkeit und Versprechen – allesamt geprägt von diesem herrlichen britischen Akzent. Und bei all der Vielfalt wird einem auch klar, warum dieses Album ausgerechnet „London“ heißt. Es ist annähernd so facettenreich wie diese Millionenstadt, die ebenso viele Gegensätze beinhaltet wie diese Platte.

 

Und das Beste ist: Es hört sich nach allem, aber definitiv nicht nach einem Debüt-Album einer Band an, die gerade einmal Anfang 20 ist. Es ist weitaus mehr als das; ein neue Kapitel in der englischen Punkrockgeschichte. Eine junge Band mit verdammt viel Potenzial, die nicht ohne Gründe schon mit Bands mit Samiam und Less Than Jake durch UK tourten.

 

„I only move in straight lines forward now. And I’m taking my lessons with me. The worst mistake to make is to be afraid to make more mistakes. […] My relationship with reality, it comes and goes and we rarely see eye to eye.” (Sat In Vicky Park)

 

 

Nachdem sie zuletzt hierzulande mit Anti-Flag unterwegs waren, kommen die vier Jungs im September zurück nach Deutschland. Dieses Mal mit der The Smith Street Band und hoffentlich mit weniger Stau auf deutschen Autobahnen:

 

14.09. – Bremen, Tower
16.09. – Wiesbaden, Schlachthof
17.09. – Stuttgart, Juha West
18.09. – Koblenz, Circus Maximus
19.09. – Neunkirchen, Stummsche Reithalle
25.-28.09. –Hamburg, Reeperbahnfestival

 

Arabell Walter.

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Ganz egal, ob die Welt jetzt untergeht - ich will mein Tape nur noch zu Ende hören...