Über die Liebe zur Musik…

Greenville Festival
2013 – Der Sonntag

Vor 4 Jahren gepostet,von Eileen

Den heißeste Tag des Jahres wurde so verbracht, wie es einem die Medien in erster Linie verboten hatten: Mit Bewegung und in der prallen Sonne. Wir waren auf dem diesjährigen Greenville Festival und haben ein paar schöne Fotos mitgebracht. Der Samstag kann hier begutachtet werden und im folgenden Beitrag könnt ihr nun erahnen, wie das Geschehen am Sonntag ablief:

 

Der Tag begann mit Heisskalt und glücklicherweise in der überdachten Halle, wo wir die sonnengeschädigten Köpfe noch etwas entlasten konnten. Heisskalt machten ihre Sache gut und für die frühe Uhrzeit waren auch ordentlich viele Leute am Start, jedenfalls wenn man das in Relation zu den gesamten Besuchern setzt. Denn das waren dann doch nicht so viele.

 

Weiter ging es mit Tocotronic und glücklicherweise bildeten sich ein paar Wolken am Himmel. Tocotronic waren für mich eine Livepremiere: Noch nie gesehen, von daher freute ich mich sehr darauf. Und meine Erwartungen wurden voll und ganz erfüllt. Live machen die grandiosen Songs noch viel mehr Spaß als auf Platte. Gerne wieder!

Nun aber wieder zurück in die Halle – juchu – denn dort hatten Torche die Ehre. Besonders freute ich mich über den Zufall genau den Auslöser gedrückt zu haben, als der Gitarrist wohl das einzige Mal im ganzen Set die Füße in die Luft schwang. Torche waren mit ihrem Metal ein gutes Vorprogramm zum nachfolgenden Hallen-Act Kvelertak und auf die freute ich mich am meisten.

 

Doch vorerst nochmal kurz zur Hauptbühne um die Kaiser Chiefs abzulichten. Von denen habe ich mir nicht viel angesehen, was wohl daran lag, dass ich vom ersten Moment an gelangweilt war. Da lobe ich mir doch lieber die Clubshows. Vielleicht war ich in jenem Moment aber auch eher anti Indie und pro Metal, weil ich mich so auf Kvelertak freute. Also zurück in die Halle. Und die Norweger waren dann auch wie immer total grandios, vorallem weil sie so viel Energie von der Bühne auf das Publikum übertragen. Wow! Hiermit stand dann auch mein Highlight vom Sonntag fest!

 

Meine letzten Fotomotive sollten Comeback Kid gewesen sein, von denen ich vorher noch nie in ein Lied reingehört habe. Schande über mich, denn die waren so super mit ihrem Gemisch aus Punk und Hardcore! Beeindruckend war auch, dass der Sänger einfach total oft über die Barriere ins Publikum geklettert ist und dort Circle Pits angezettelt hat, währen er selbst weitersang und in der Menge verschwand. Da machte schon alleine das Zugucken Spaß.

Mein Plan war als nächstes den Headliner Nick Cave zu knipsen, doch da wurde ich schnurstracks wieder aus dem Graben geworfen, weil mir ein spezielles Bändchen fehlte. Alles klar. Fand ich dann aber auch nicht weiter schlimm, weil ich mit seiner Musik eh nicht so viel anfangen konnte und so ließ ich das Festival lieber mit Comeback Kid ausklingen.

 

Und nun schaut mal rein wie es so aussah.

Danke liebes Greenville! Nächstes Jahr gerne wieder.

 

Eileen Neubert.

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"Eigentlich wollte ich ja nicht mehr über Musik reden... "