Über die Liebe zur Musik…

Greenville Festival
2013 – Der Samstag

Vor 4 Jahren gepostet,von Eileen

Wir waren beim diesjährigen Greenville Festival wieder vor Ort und es war heiß, heißer, am heißesten. Es gab Tiefs und Hochs, wobei glücklicherweise letztere überwogen. Im folgenden Beitrag gibt es ein paar der schönsten Bilder vom Festival-Samstag zu begutachten, aber zuerst einmal eine kleine subjektive Zusammenfassung meinerseits. Wer keine Lust darauf hat, scrollt einfach nach unten.

 

Unser letzter Beitrag lässt erahnen warum wir am Freitag nicht ganz so präsent waren. In Paaren bei Glien waren wir trotzdem. Aber eigentlich nur wegen Findus und deren Auftritt wurde ärgerlicherweise um eine Stunde nach hinten geschoben und wir mussten ja aus besagtem Grund wieder pünktlich zurück nach Berlin. Nun ja. Dann halt mit schwerem Herzen und ohne Findus gesehen zu haben. Das alles lag wohl am großen Organisationstalent der Veranstalter, da in der Brandenburghalle, wo Findus auftreten sollten, etliche Getränke lagerten, die erstmal in Richtung Ausgang geschafft werden mussten. Kann natürlich keiner wissen, dass die Halle frei sein muss um ein Konzert stattfinden zu lassen. Egal! Nun zu den schönen Dingen dieses Festivals und das waren eindeutig die weiteren beiden Tage!

 

Der Tag begann schonmal 1a mit Tim Vantol. Besonders schön anzusehen war dabei, dass viele Zuschauer seine Texte lauthals mitsingen konnten, worüber Tim auch sichtlich angetan war.

Es folgten Texas Is The Reason deren Musik wirklich ganz nett klang, aber dafür war die Performance umso langweiliger.

Weiter ging es mit Gentleman zu dem wir uns gemütlich in den Schatten setzten. Einige Lieder von ihm kannte man ja doch, dadurch war der Auftritt im Allgemeinen recht nett.

Und nun ganz schnell rüber in die schattige Halle zu Captain Planet und gleichzeitig meinem Highlight vom Samstag. Es war doch voller als ich es erwartet hatte und vorne mittig wirbelten sich die Leute trotz der Hitze ordentlich herum. Schade, dass auf dem Timetable stand, dass sie 45 Minuten spielen sollten und im Endeffeckt waren es nur 30. Aber dieser Infozettel beinhaltete eh zig Fehler…

 

Is folgten Letzte Instanz, die ich wirklich nicht freiwillig gucken wollte. Meine Intuition war richtigt – da war nichts tolles dran zu finden, außer die Belustigung darüber, dass sie sich ärgerten vor so wenig Zuschauern zu spielen.

Weiter ging es mit Jupiter Jones und die hab ich ewig nicht mehr gesehen! Dabei bin ich denen vor einer ganzen Weile noch hinterher getourt. Da kam doch eine leichte Wiedersehensfreude in mir hoch. Schöner Auftritt, trotz gruseligem Gewitter.

Als Vorletztes wieder hin zur größten Stage, denn da trat der Wu-Tan Clan auf. Das war natürlich Pflicht, denn alle redeten schließlich davon. Da standen nun ein paar schwarze Typen vor mir die rappten, aber sonderlich spannend war das auch nicht. Also lieber rüber zur Radio Eins Bühne, wo Bonaparte als nächstes an der Reihe waren und deren Show war wie immer einzigartig. Aber die Bilder sagen mehr als tausend Worte.

 

Als letztes hatten Marathonmann noch einmal die Chance zu spielen, denn eigentlich sollten sie schon seit Stunden ihren Auftritt auf der großen Bühne hinter sich gebracht haben, doch die Band landete im Stau und schaffte es nicht rechtzeitig. Wie schön für uns Zuschauer, dass wir um halb eins noch die Gelegenheit hatten dieser wahnsinns Musik zu lauschen.

Und nun guckt doch mal rein:

Eileen Neubert.

About Eileen

"Eigentlich wollte ich ja nicht mehr über Musik reden... "