Über die Liebe zur Musik…

  • Ben Howard in Köln

Ben
Howard in Köln

Vor 4 Jahren gepostet,von joscha
Es gibt Momente, da werden auch große, erfolgreiche Musiker nervös. Für Ben Howard war einer dieser Momente das Konzert im Kölner Tanzbrunnen. 8000 Fans trotzten dem Wetter und kamen zum Open Air Konzert. Dies sorgte bei Ben Howard sichtlich für Lampenfieber was die Fotografen schnell zu spüren bekamen.
 
Als das Konzert von Ben Howard im Tanzbrunnen angekündigt wurde fragte ich mich nur „wie wollen die den Tanzbrunnen bitte voll kriegen?“. Demnach staunte ich nicht schlecht als ich am Abend des 24.06. den Veranstaltungsort betrat. Tausende (genau genommen über 8000) Köpfe waren zu sehen. Ungefähr 80% davon erwartungsgemäß weiblich. Ein wenig verspätet betrat Ben Howard samt Band die Bühne, allerdings wirkte er ziemlich angespannt. Natürlich lachte er ins Publikum aber so richtig warm wurde er nicht. Und das obwohl er wärmstens empfangen wurde. Nach der Hälfte des ersten Liedes kam dann eine klare Ansage vom Management: Alle Fotografen aus dem Graben! Verständnislosigkeit in den Gesichtern der Journalisten. Mehrmals wurde beim Chef-Security nachgehakt aber der hatte selber kein Verständnis für die Aktion. Nach einigen Minuten Funkverkehr wurde der Grund klar. Laut Management war der Künstler nervös aufgrund der Größe der Show. Die Fotografen hätten diese Situation noch verschlimmert. Nach dem zweiten Lied kam die Erleichterung, wir durften noch für 2 weitere Songs Fotos machen. Zu diesem Zeitpunkt ist der gute Herr Howard auch langsam aufgetaut und wirkte auch nicht mehr so verschüchtert.
 
Das Konzert im Ganzen lief sehr ruhig ab. Aber anders durfte man es auch nicht erwarten. Es wurden alte und neue Hits gekommen damit sowohl der langjährige Fan als auch der Radiohörer bedient wurde. Ich denke dass die Stimmung in einer Halle noch besser hätte gefangen werden können.
 
Schade war nur dass anscheinend viele der Besucher nur an den Radio-Hits interessiert waren. Vor allem während der Zugaben verließen viele schon den Tanzbrunnen. Andere wiederum unterhielten sich ungehemmt was bei einem Akkustik-Konzert recht nervig ist. Ich tat mein bestes mich davon nicht stören zu lassen und genoss die letzten Klänge.
 

About joscha

1988er Jahrgang, verliebt in Schallplatten, wohne und lebe in Köln und mache irgendwas mit Medien.