Über die Liebe zur Musik…

  • Maeckes in Köln - Foto: Joscha Häring

Lauschangriff
#012: Maeckes

Vor 4 Jahren gepostet,von admin

 

Maeckes konnte in diesem Jahr schon viele Erfolge verzeichnen. Erst reiste er mit Marteria und Paul Ripke nach Uganda, seine Gitarrenkonzert-Tour war in windeseile ausverkauft, er und seine Boyband-Kumpels haben mit „Die Orsons“ ihren 100.000sten Facebook-Fan und demnächst darf er mit ihnen auch beim Red Bull Seifenkisten-Rennen antreten. Aber trotzdem hat er Zeit gefunden um euch seine Top 5 vorzustellen.

BRIGHT EYES – Digital Ash in a digital Urn

Dieses Album hat meinen – damals noch hauptsächlich von Rap umkreisten – Kopf, in seine Einzelteile gesprengt und sehr langsam, über eine lange Zeitspanne, Stück für Stück neu zusammengesetzt. Soviel Zeilen, die ein Stück mit mir spazieren gegangen sind. Weltbewegend.

EMINEM – Slim Shady LP

Mein erster Rapintensivkurs. Jeden Abend zum einschlafen. Auf Tapes. Mit Kopfhörern. Dazu: All die Tim Westwood/RapOlympics/Buxtehude-Freestyles. Alles. Seine Detailfreudigkeit für Morde an anderen Rappern, seine Raptechnik, Loser-sein, es allen Zeigen wollen, die richtige Musik zur richtigen Zeit für mein 17/18-jähriges Ich!

TRISTAN BRUSCH – My Ivory Mind

Dieses Album habe ich erst letztes Jahr entdeckt. Habe was davon gesammelt & mich danach erst damit auseinandergesetzt. Spätestens als ich dann Tristan persönlich kennengelernt habe, war es um mich geschehen. Die große Seele eines alten Mannes klettert vorsichtig durch die kleinen Zähne eines Jünglings, über seine Gitarre und springt im eigenen Schatten in die Freiheit.

JIMMY SCOTT – Holding Back the Years

Ich hab Jazz noch nicht kapiert. Musik eigentlich generell nicht. Aber Jimmy Scott ist ein 1m großer Alien, mit dem besten Timing der Welt. Und seine Stimme klingt wie ‚1000 Jahre Krieg überlebt haben‘. Und überhaupt. Ich bin Fan.

FUTURE ISLANDS – In Evening Air

Auf so 80er Kram stehe ich eigentlich nicht so, aber dieses Album tritt das, auf was ich sonst stehe, gegens Schienbein, zwängt es in die Knie und bleibt übrig. Der Sänger ist geistesgeschwächt, die Texte sind toller als man denkt. Macht mich irgendwie glücklich. Wie ein einfaches Essen. Wenn man sehr hungrig ist. Bei Freunden. Im Sommer. Ende.

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  1. mg5. Juni 2013, 11:55

    Aber dann in den Songs immer über Eminem lästern. tztztz…

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