Über die Liebe zur Musik…

Groezrock Highlights von Joscha

Written by admin, 5 Jahren ago, 0 Comments

Das Groezrock-Festival ist mein Lieblingsfestival. Menschen reisen aus ganz Europa (teilweise noch weiter) an was für eine einmalige Atmosphäre sorgt. Eigentlich war so gut  wie jede Band die ich gesehen habe ein Highlight. Eigentlich eine sinnlose Aussage aber irgendwie stimmt es. Es war mir wieder eine große Freude am Festival teilzunehmen und ich freue mich schon aufs nächste Jahr.

Meine Top 5:

5. Frank Turner & The Sleeping Souls

Bestens gelaunt wie immer auf der großen Bühne. Das Publikum hat super mitgemacht was für eine super Stimmung sorgte. Die großen Erwartungen wurde definitiv gedeckt! Viel mehr kann man dazu eigentlich gar nicht sagen. Muss man dabei gewesen sein.

Groezrock 2013 - Foto: Arabell Walter

4. Rise Against

Eine meiner Lieblingsbands auf Lebenszeit auch wenn ich sie in letzter Zeit nicht mehr so viel gehört habe. Aber ein einziger Ton und schon war die Emotions-Maschinerie wieder in vollem Gange. Ich habe jedes einzelne Lied abgefeiert und war froh dass ich dabei nicht der einzige war. Rise Against-Fans sind meiner Meinung nach das textsicherste Publikum was ich kenne. Es war echt schön sie mal wieder live zu erleben.

Groezrock 2013 - Foto: Arabell Walter

3. Dave Hause

„In this tent I had my best music experience ever..“ – Diesen Kommentar habe ich mal im Bezug auf  die Akkustik-Bühne beim Groezrock gelesen und kann diese Meinung nur teilen: Die Akkustik-Bühne beim Groezrock war so eine unfassbar gute Idee.  Dave Hause war für mich wieder ein perfektes Beispiel dafür. Er spielte sowohl die Songs seines Soloalbums als auch Stücke von The Loved ones. Tolle Stimmung, super Typ. Wenn Dave Hause mal bei euch in der Nähe spielt, GEHT HIN!

Groezrock 2013 - Foto: Arabell Walter

2. …And you will know us by the trail of dead

Wow. Ich meine: WOW! So eine tolle Stimmung obwohl es eine Festival-Show war. Ich liebe die sphärische Atmosphäre bei solcher Musik und Trail of dead sind in ihren Genre für mich die Könige. Zum Schluss hat die Band noch die Bühne auseinandergenommen. Trommeln flogen ins Publikum und Verstärker von der Bühne. Deutlicher kann man nicht klar machen dass das Konzert vorbei ist. Eine Wahnsinns-Band. Ich hole die Platten mal wieder aus dem Regal!

1. Pure Love

Als Frank Carter (Gesang) bei Gallows ausstieg um Softrock zu machen war ich sauer, verständnislos und ohne Große Erwartungen an das Projekt Pure Love. Das Album war allerdings dann gar nicht mal schlecht. Beim Groezrock haben sie jedoch den Vogel abgeschossen. Frank und Jim (Gitarre) machten unter anderem ein Rennen durch das Publikum bei dem es darum ging, wer schneller auf einer Luftmatratze über die Menge surfen kann. Der Circle Pit bei Scare to Death war so groß, dass er ein Mal aus dem Zelt raus und wieder reinging. Das wollte sich Jim Carrol auch nicht entgehen lassen und lief einfach mit. Bei Burning Love rief Frank auch  seine Frau und sang gleichzeitig in Handy und Mikrofon. Das ganze Konzert war voller Spaß, Freude, Energie und selbstverständlich guter Musik. Jeder der dabei war kam auf seine Kosten was den Auftritt zu meinem persönlichen Highlight machte. Die Jungs will ich auf jeden Fall nochmal sehen.

Pure Love - Groezrock 2013

Pure Love – Groezrock 2013

Enttäuschungen

Wie jedes Jahr: Der Zeltplatz-Aufbau. Gequetscht Zeltwand an Zeltwand. Sorge nicht mit Freunden zusammen campen zu können. Das Festival wächst immer mehr jedoch ohne Platz für die Besucher. Das bedeutet Camping auf engstem Raum und stundenlanges Schlange stehen bevor das Zelt überhaupt steht. Zum kotzen.

Bring Me The Horizon Konzerte sind leider immer ein Glücksspiel: Entweder sie werden monumental oder eine Enttäuschung. Leider ist letzteres häufiger der Fall. So auch dieses Mal: Es gab keine gesprochenen Wörter zum Publikum. Ein Lied folgte dem nächsten. Allerdings schien es die meisten anderen Besucher nicht wirklich zu stören was sich wiederum positiv auf die Stimmung auswirkte. Es war eher ein mittelmäßiges Konzert was für mich allerdings nicht so tragisch war, da sich meine Erwartungen aus den eben genannten Gründen in Grenzen hielten.

Text: Joscha Häring

Fotos: Arabell Walter, Joscha Häring

About admin