Über die Liebe zur Musik…

Lauschangriff – Osterspecial: Sonja

Written by admin, 5 Jahren ago, 0 Comments

Sonja

Wie das Titelbild bereits verrät: Ich verbringe einiges an Zeit im Monat auf den Schienen; natürlich darf da die musikalische Untermalung nicht fehlen! Obwohl ich seit Neustem immer mehr Fan von Playlisten werde, höre ich ab und an auch Mal komplette Alben durch. Am liebsten während langen Zugfahrten oder Konzerten. Mein LastFM Konto präsentiert:

Seeed – Seeed [2012]

Das Album ist zwar schon im Spätsommer letzten Jahres raus gekommen, aber bereitet mich seit dem mit bester Laune auf den Sommer vor. Ein in sich stimmiges Album, was vom leichten Kopfnicken bis zur Eskalation auf der Tanzfläche alles mit sich bringt. Ja, es ist kein „New Dubby Conqueros“ und auch kein Next!“, aber es trägt trotzdem den Seeed-Partystempel. Und wenn wir zur Musik von Seeed tanzen und feiern und aufhören würden ständig zu nörgeln, dass die Songs eher wie von Peter Fox klingen, ist doch alles gut.

Talco – Gran Galá [2012]

Schade, dass Talco in ihrer Heimat Italien nicht die größte Aufmerksam bekommen. Dafür bei uns um so mehr. Beim 100 Jahre St. Pauli Konzert 2010 habe ich sie kennen und lieben gelernt. Ska-Punk mit italienischen Texten, bei denen das Zuhören Spaß macht und im Kopf hängen bleibt. Dass ihre Texte einen ehrlichen, politischen Standpunkt haben und über die Veränderung ihrer Heimat handeln, ist beim ersten Hören nicht allen sofort klar. Abhilfe leistet da das Booklet zum Album, auf dem alle Texte nicht nur auf Italienisch, sondern auch auf Englisch abgedruckt sind. Gran Galá ist Talcos aktuellstes Album, mit dem sie auch vor kurzem in Berlin Halt gemacht haben. Grandiose Musik, die zum Durchtanzen antreibt.

Sondaschule – Lass es uns tun [2012]

Über das Album habe ich [hier] schon einmal berichtet. Und seitdem ist es auch nicht mehr aus meiner Playlist wegzudenken. Für (fast) jede Situation liefern sie den perfekten Soundtrack. Beispiele? Gerade scheint die Sonne draußen und ich schreibe diesen Text (Neue Welt), Nachts im Club (Irgendwie andersrum, Wenn sie tanzt), wenn man morgens mit dickem Schädel spät dran ist (Für immer nie nüchtern, Sklave der Uhr). Es ist absolut unterhaltsam den Texten zu lauschen, sich selbst ab und an mal darin zu erkennen und über sich zu lachen.

Rammstein – Reise, Reise [2004]

Kein anderes Album habe ich bisher so oft rauf und runter gehört und wird auch neun Jahre nach Release nicht langweilig. Zum Einen höre ich die Platte aktuell, um mich auf das Konzert im Mai einzustimmen und zum anderen erinnert es mich an etliche Stunden zu Hause, in denen ich mit meinem Bruder GTA San Andreas gespielt habe. Viele Alben hat man nach kürzester Zeit tot gehört, bei denen es keinen Spaß macht vielleicht nochmal auf die Play-Taste zu drücken. Reise, Reise ist hier das absolute Gegenteil!

Rise Against – Endgame [2011]

Ich bin immer noch begeistert. Harte Gitarrenriffs, aussagekräftige Texte und -wie bei jedem Rise Against Album- ein unübertroffener Gesang. Ganz ehrlich, auch nach zwei Jahren finde ich keinen Kritikpunkt. Die Platte hat einen guten Einstieg, da will man kein Lied weiter skippen. Jeder Song bringt es in einer anderen Weise zum Punkt und lädt beim letzten Song irgendwie wieder zum nocheinmal hören. Da hat der rote Faden wieder gute Arbeit geleistet. Von der Livequalität der Songs brauche ich erst gar nicht anzufangen, da finde ich eh keine Worte für. Rise Against muss man live erleben.

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