Über die Liebe zur Musik…

Lauschangriff – Osterspecial: Arabell

Written by admin, 5 Jahren ago, 0 Comments

Arabell

Die Frage danach, welche Alben aktuell bei mir laufen, ist gar nicht einmal so einfach. Warum? Die Musik höre ich aktuell auf der Arbeit über Spotify. Als Büro-DJ quasi. Und da läuft so ziemlich alles und das durcheinander. Von Cro bis Bring Me The Horizon ist alles dabei. Da kommt es nur selten vor, dass ein Album mal vom ersten bis zum letzten Song durchgehört wird. Aber ich glaube, die nachfolgenden Fünf geben meine Favoriten ganz gut wieder…

1) Polar Bear Club – Live At The Montage [2012]

Ganz klar ein Griff aus der “Hab ich zum Zeitpunkt der Veröffentlich weder wahrgenommen oder einfach dezent ignoriert!“-Kiste, in der nach wie vor immer noch zu viele gute Platten landen. Anfang diesen Jahres bin ich dann über Simfy auf das Live-Album gestoßen und hatte mich sofort verliebt, da das Album das verkörpert, was ich an dieser Band live wirklich schätze: Die lauten Mitsing-Chöre, die hier noch einmal besser als sonst irgendwo zur Geltung kommen, da das Ganze ein akustisches Konzert war. Einfach nur Gänsehaut – v.a. bei Liedern wie „Drifting Thing“ oder „At Your Funeral“! Großes Kino für die Ohren!

2) Macklemore & Ryan Lewis – The Heist [2012]

Ein großes Dankeschön geht hierbei an meine Arbeitskollegin, die Macklemore im Büro laufen ließ. Nach den ersten drei Songs hatte ich mich verliebt. Verdammt, es ist eine der besten Hip-Hop Platten der letzten Jahren geworden. Muss man da noch viele Worte verlieren? Kann man das nicht einfach so stehen lassen? Anspieltipps: „Same Love“, „Wing$“ und „Ten Thousand Hours“!

3) Goodbye Fairground – I Started With The Best Intensions [2013]

Die Jungs hatten den vergangenen Freitag ihren Releaseday mit eben dieser zweiten Platte. Ich hab keine Ahnung, wie oft die Scheibe in den vergangenen Wochen in meinem CD-Player rotierte. Ich weiß nur, dass sie sich ihren Stammplatz dort verdient hat. Die Platte klingt so erfrischend, was Musik, die aus Deutschland kommt, angeht. Und nachdem ich mich vergangenen Donnerstag davon überzeugen konnte, dass sie live noch viel viel besser sind, kann ich ihnen nur die Daumen drücken, dass es da draußen noch ein paar mehr Menschen gibt, die diese Band so sehr abfeiern, wie ich.

4) Million Dead – A Song To Ruin [2003]

Wer sich ein wenig genauer mit Frank Turner auseinander setzt, kommt an Mongol Horde und Million Dead nicht vorbei. Da er wohl für sein aktuelles Hardcore Projekt nicht genügend Zeit habt, habe ich mir kurzerhand die beiden Alben seiner ehemaligen Band zugelegt und bin mit dem Hören ein wenig mehr fasziniert, was der Mann aus seiner Stimme rausholen kann. Oder auch, dass seine Stimme nach dieser Band immer noch gut klingt.  Mein Favorit von „A Song To Ruin“ ist das gleichnamige Lied. Ganz einfach deshalb weil es sich durch die langen und ruhigen Gitarrenparts deutlich vom Rest des Albums abhebt. Wer Frank Turner und Hardcore oder einfach nur Hardcore mag, sollte hier mal reinhören.

5) Tomte – Hinter All Diesen Fenstern [2003]

Irgendwie glaube ich, ich musste nach Hamburg ziehen, um mich in Tomte zu verlieben. Eine Platte, die mir ans Herz gelegt wurde oder viel mehr einfach so aufgelegt wurde. Und von jetzt auf dann hatte ich mich in jeden einzelnen Song verliebt. Gibt es ein traurigeres Liebeslied an den eigenen Hund als „Endlich Einmal“? Ich glaube nicht. Meine Nummer eins ist aber „Die Bastarde, die dich jetzt nach Hause bringen“, da sowohl Text als auch Titel ziemlich treffend- fast schon ironisch – einen Abend in Hamburg beschreiben. Defintiv eine der besten deutschsprachigen Platten, die jemals geschrieben wurde. Wow! Warum hab ich sie nicht früher für mich entdeckt?

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