Über die Liebe zur Musik…

Lauschangriff – Osterspecial: Annika

Written by admin, 5 Jahren ago, 0 Comments

Lauschhase

So eine Top-5 fällt immer ziemlich schwer, besonders wenn man ein, wie ich finde, super Release-Jahr wie 2012 hinter sich hat, da kommt vieles auch im neuen Jahr noch auf den Plattenteller. Dazu gesellen sich dann schon die ersten Neuveröffentlichungen, Alben die man vorher noch nicht endeckt hatte, zufällig beim Sammlung entstauben wiedergefundene und natürlich die dauerhaften Lieblingsplatten.

1) RVIVR – The Beauty Between [2013]

Für mich jetzt schon eines der Alben des Jahres! Es wechselt quasi ständig seinen Platz vom Regal zum Plattenspieler. RVIVR machen einfach Spaß und neben dem energischen Sound lohnt es sich auch genauer hinzuhören, was Erica Freas und Ex-Latterman-Gitarrist Matt Canino da von sich geben.

2) Brand New – Deja Entendu [2003]

Brand New sind ja so meine heimliche Liebe und ja, ich finde auch den neuen Kram mit Daisy ganz groß! Aber Deja Entendu ist einfach von Anfang bis Ende eines meiner All-Time-Favorites und Jess Lacey gehört für mich einfach zu den großartigsten Songschreibern. If I could I would shrink myslelf, sink through your skin in your blood cells, remove whatever makes you hurt, but I am to weak to be your cure(Guernica). Traurigerweise habe ich diese Band noch nie live gesehen, was aber auch an den eher spärlichen Tour-Daten liegen könnte.

3) Dowsing – It’s Still Pretty Terrible [2012]

Letztes Jahr entdeckt und für ziemlich gut befunden. War dann direkt auch eine meiner Platten des Jahres und hat noch den extra Preis für das wohl furchtbarste Plattencover der Welt bekommen: Schön das 90er-Jahre Schulkind mit hässlicher Brille, Cordhose und Rollkragenpulli vor die wunderschöne blaue Fotowand gesetzt, einmal grinsen, Danke. Verpackt sind da drin übrigens zehn wunderschöne Songs irgendwo zwischen indie und pop-punk, gerne auch unter midwest emo abgelegt.

4) Astpai – Heart To Grow [2010]

Das Schönste an Astpai ist ja eigentlich, dass diese Typen nicht von der anderen Seite des großen Teichs stammen, sondern aus dem netten Österreich kommen und mit ihrem Sound trotzdem der ein oder anderen Ami-Band mächtig in den Arsch treten können! Großartiger hardcore punk mit ordentlich Rotz in Musik und Stimme. Da hab ich doch mal einstimmend auf das kommende Konzert in Münster die Heart To Grow wieder ausgegraben.

5) SPORT – Colors [2012]

Ja, die schreibt man groß und nein das ist nicht dieser Indierock-Wisch aus Hamburg. Vier Typen aus Lyon(F), die mir mit Colors im schäbigen und nie endenden Winter den Sommer auf den Plattenteller gezaubert haben und auch live richtig was her machen. Ich lege hiermit jedem, der dieses eklige Wetter nicht mehr aushält, diese Platte ans Herz!

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