Über die Liebe zur Musik…

Mikrokosmos23 – Alles lebt. Alles bleibt.

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Mikrokosmos23 - Alles lebt. Alles bleibt.Als eine der ersten Platten des Jahres 2013 erschien am 25. Januar „Alles lebt. Alles bleibt.“, von Mikrokosmos23.  Ein Werk, das direkt einmal mit seinem Cover überzeugt und mich in seinen Bann zieht. Vielleicht liegt es an meinem Faible für fotografische Cover zwischen all den grafisch Gestalteten entwickelt habe – man findet sie einfach immer seltener. Das Foto zum neuen Mikrokosmos23-Album ist simple: Eine Frau, die mit erschrockenem oder sprachlosem Ausdruck auf einer Straße steht; zwei Einkaufstüten in ihrer Hand und daneben Lebensmittel wie Milch und Eier, die ihr wohl wenige Sekunden aus diesen Taschen gefallen sind.

Obwohl sie erst Anfang 20 sind, haben sie schon sagenhafte ganze 2 Alben aufgenommen und mehr als 200 Konzerte in Deutschland und seinen umliegenden Ländern gespielt. Hier und da eine Split mit Captain Planet oder Matula – einmal den ganze Frust rausschreien. Aber „Alles lebt. Alles bleibt.“, klingt gar nicht mehr allzu frustriert. Eher auf dem Weg zur Vernunft und Erwachsenwerden. Weniger rau, mehr professionell.

Aber das kann und darf. Und es muss sogar. Musikalisch wie textlich behandelt das Album den Wandel und die Veränderung. Ein Umbruch: Alles mitnehmen zu wollen, aber nicht zu wissen, wie das wird. Quasi der unbekannten Zukunft entgegen treten; euphorisiert und zögernd zugleich. “ Es ist nicht einfach / Was du nicht machst, lässt nie los“ – ein Gefühl, das vor allem jungen Menschen ziemlich bekannt vorkommen wird.

„Hör nicht, hör nicht zu /Wir können nichts dafür, dass alle anderen Idioten sind. / Wir sind nicht groß. / Wir schreiben keine Geschichte. / Nur unsere eigene.“ – Nur weil Mikrokosmos23 sich musikalisch weiterentwickelt haben, kann man ihnen – glücklicherweise – nicht unterstellen, ihre eigenen Wurzeln verraten oder gar den Rücken zugekehrt zu haben. Sie haben sich gekonnt weiter entwickelt. Und wer sich davon überzeugen lassen will, kann sie im März live sehen:

01.03.2013 Oberhausen – Druckluft
02.03.2013 Aachen – Musikbunker
03.03.2013 Halle – Reil 78
04.03.2013 Landau – Fatal
05.03.2013 Wiesbaden – Schlachthof
06.03.2013 Koblenz – Apparat
07.03.2013 Hamburg – Hafenklang
08.03.2013 Kiel – Schaubude
09.03.2013 Flensburg – Volksbad
22.03.2013 Potsdam – Waschhaus
23.03.2013 Cottbus – Muggefug

Arabell Walter.

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